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Gute Steuereinnahmen bewahren Evangelisch Aadorf vor Defizit

Von insgesamt 2632 Stimmberechtigten kamen 58 an die Versammlung
der Evangelischen Kirchgemeinde Aadorf-Aawangen. Sie konnten eine ausgeglichene Rechnung genehmigen.
Kurt Lichtensteiger
Kirchenpräsident Stefan Kormann leitet die Versammlung. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Kirchenpräsident Stefan Kormann leitet die Versammlung. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

In seiner besinnlichen Einleitung im gut gefüllten Kirchgemeindesaal richtete sich Matthias Dietz an die Versammlungsteilnehmer, die erstmals auf neuen Stühlen Platz nehmen durften. Der Diakon erinnerte an vergangene und kommende Jubiläumsveranstaltungen. Kam für die Aawanger Metzgete das Aus nach 30 Jahren, so steht ein Jubiläum unmittelbar bevor: In diesem Jahr kann nämlich das Kirchgemeindezentrum Aadorf sein «Sechzigjähriges» feiern. Der Bau aus dem Jahr 1959 wird am 30. Juni nach dem Gottesdienst mit einem Sommerfest gefeiert.

Im Fokus der Rechnungsversammlung standen indes die Zahlen. «Einem Totalaufwand von 1,436 Millionen Franken steht ein Totalertrag von 1,426 Millionen Franken gegenüber, was zu einem Aufwandüberschuss von 9638 Franken führte», erläuterte Rechnungsführerin Seraina Lansel. «Budgetiert waren 87000 Franken. Das gute Ergebnis ist nicht zuletzt den guten Steuereinnahmen gutzuschreiben. Gegenüber dem Vorjahr von rund 1,2 Millionen stiegen diese nämlich um 108000 Franken.»

Erwähnenswert waren weiter der Personalaufwand von 879103 sowie der Sach- und Betriebsaufwand von 269469 Franken. Die verschiedenen Ressorts hätten jedoch budgetgetreu gearbeitet, sagte die Pflegerin. Fragen dazu gab es nicht, es sei denn, dass das neu angewandte Rechnungsmodell erhöhte Anforderungen an die Transparenz stellte, was sich jedoch mit den Jahren legen sollte.

Präsident Stefan Kormann äusserte sich zu den unterhaltsintensiven Liegenschaften, namentlich zum Pfarrhaus an der Leimackerstrasse, das seit 1. Mai von einer WG mit sechs jungen Erwachsenen bewohnt wird. Dies befristet auf zwei Jahre. Danach steht ein Verkauf zur Disposition, je nach Umbauplänen des Pfarrhauses an der Wiesentalstrasse. Unklar bleibt auch die zukünftige Nutzung des Regionalzentrums Aawangen, das jedes Jahr einen Verlust einfährt. Bei einem Verkauf oder einer Umnutzung steht eine Überführung von der öffentlichen Zone in die Dorfzone zur Diskussion.

Nachdem die einzelnen Ressortverantwortlichen aus ihren Aufgabengebieten allerlei Wissenswertes erwähnt hatten, traf man sich im Foyer zu weiterem Austausch – wie üblich bei einem Apéro riche.

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