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Grünes Licht für neues Forsthaus der Frauenfelder Bürgergemeinde

Die Bürgergemeinde hat an ihrer Jahresversammlung den Kreditantrag über 800 000 Franken für das neue Büro- und Mannschaftsgebäude im Heerenberg gutgeheissen. Im Verwaltungsrat gibt es einen Wechsel.
Manuela Olgiati
Die Visualisierung zeigt den geplanten Forsthof Heerenberg mit Ansicht auf die Nordfassade. (Bild: PD/Box3)

Die Visualisierung zeigt den geplanten Forsthof Heerenberg mit Ansicht auf die Nordfassade. (Bild: PD/Box3)

Unter den 144 Bürgern von Frauenfeld wird es still. Bürgerpräsident Titus Moser läutet am Montagabend im Rathaussaal traditionell mit der Bürgerglocke die Jahresversammlung ein.

«Gespräche über einen Zusammenschluss der Forstreviere Frauenfeld, Neunforn-Uesslingen und Herdern sind sistiert.»

Das erklärt Moser. Die Bürgergemeinde Frauenfeld werde den Forstbetrieb in jedem Fall eigenständig weiterführen. Das geplante Büro- und Mannschaftsgebäude ist denn auch bei den Bürgern unbestritten. Das Frauenfelder Architekturbüro Box3 ist für die Planung im Forsthof Heerenberg beauftragt worden.

Neben der bestehenden Werkstatt und dem Lager soll ein zweistöckiger Forsthausneubau aus Bürgerholz errichtet werden. Aufenthalts- und Garderobenräume mit Sanitäranlagen können von den Forstmitarbeitern genutzt werden. Der Antrag von Helmut Ammann für eine Stiefelwaschanlage wird angenommen. Der zweite Antrag von vier Duschplätzen findet hingegen keine Zustimmung. Der Bürgerpräsident stellt in Aussicht, dass die Detailplanung zwei Duschplätze vorsehe. Den Antrag von 800'000 Franken heissen die Stimmberechtigten mit einer enthaltenden Stimme gut.

Roland Wyss für Andreas Helbling

Gross ist der Nutzen des 341 Hektaren umfassenden Bürgerwaldes. Laut Bruno Diethelm, Präsident der Forstkommission, profitieren drei grosse Heizungen in Frauenfeld von Holzschnitzeln. Dazu zählt das Alters- und Pflegeheim Stadtgarten.

«Als Präsident der Altersheimkommission hat es Andreas Helbling verstanden, den Stadtgarten mit viel persönlichem Engagement weiter zu entwickeln.»

So würdigt Titus Moser die engagierte Arbeit von Helbling. Seit 2007 wirkt er im Verwaltungsrat mit, nun hat er den Rücktritt eingereicht. Auch die Finanzen im Stadtgarten sind im Lot. Helbling konnte eine ausgeglichene Rechnung präsentieren.

Der neue Verwaltungsrat Roland Wyss, Bürgerpräsident Titus Moser und der abtretende Verwaltungsrat Andreas Helbling. (Bild: Manuela Olgiati)

Der neue Verwaltungsrat Roland Wyss, Bürgerpräsident Titus Moser und der abtretende Verwaltungsrat Andreas Helbling. (Bild: Manuela Olgiati)

Zehn Bisherige und ein Neuer

Bei den Gesamterneuerungswahlen traten neun Verwaltungsräte sowie der Bürgerpräsident wieder an und wurden mit Glanzresultaten bestätigt: Präsident Titus Moser, Ursula Wiedersheim, Verena Rieser-Santo, Bruno Diethelm, Sandro Erné, René Gubler, Stefan Habersaat, Philipp Hofmann, Hansjörg Strasser und Barbara Tschanen-Meyer. Dazu kommt nun Roland Wyss.

Einstimmig gutgeheissen wurden Rechnung und Budget, die Kassierin Ursula Wiedersheim präsentierte. Die Rechnung schloss bei einem Umsatz von knapp 417'000 Franken mit einem Gewinn von rund 134'000 Franken ab. Für das laufende Jahr wird mit einem Gewinn von 115'400 Franken gerechnet.

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