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Grundpflege reisst Loch in Kasse der Spitex Matzingen Stettfurt Thundorf

Ein Rückgang der Anzahl verrechenbarer Stunden verursacht der regionalen Spitex einen Verlust. Dank Unterstützung der Gemeinde ist dieser jedoch verkraftbar.
Christof Lampart
Matthias Näpflin,Präsident der Spitex Matzingen, Stettfurt, Thundorf. (Bild: Christof Lampart)

Matthias Näpflin,Präsident der Spitex Matzingen, Stettfurt, Thundorf. (Bild: Christof Lampart)

Wie die neue Betriebsleiterin, Jeannette Strebel, erläuterte, waren im Jahr 2018 die Spitex-Mitbearbeitenden 7012 Stunden für 131 Klienten – zwei Drittel davon waren weiblich – im Einsatz. Dabei legten sie 2018 nicht weniger 28'000 Kilometer auf den Strassen zurück. Strebel:

«Das entspricht elfmal einer Strecke von Matzingen nach Moskau.»

Betriebsleiterin Strebel freute sich an der Mitgliederversammlung, die am Montagabend im Stettfurter Tscharnerhaus stattfand, ausserdem darüber, dass «wir eine Steigerung bei den verrechenbaren Leistungen feststellen konnten». Jedoch ist ein differenzierender Blick auf die erbrachten Leistungen angebracht.

Denn während die verrechneten Stunden in den Bereichen Bedarfsabklärung/Beratung (plus 59 Stunden), Behandlungspflege (plus 135 Stunden) und Hauswirtschaft/Sozialbetreuung (plus 245 Stunden) zulegten, brach der Bereich Grundpflege deutlich ein, nämlich um 606 Stunden von 2404 auf 1800 Stunden. Strebel:

«Wir haben keine Ahnung, warum dem so war», sagte Strebel.

Ganz sicher hatte dieses Minus jedoch grosse Auswirkungen auf die Jahresrechnung 2018. Wie Kassierin Renate Lohner erklärte, machte der Rückgang bei den Grundpflege-Stunden einen Fehlbetrag von 33'000 Franken aus, doch habe dieser durch zusätzliche Zahlungen der drei Trägergemeinden abgefedert werden können.

Höhere Beiträge für Hauswirtschaft und Betreuung

Präsident Näpflin erklärte, dass die Spitex den Trägergemeinden gegenüber dankbar sei, dass diese mithalfen, das Loch bei der «Grundpflege» zu stopfen, indem sie fürs Jahr 2019 ihren Beitrag für Hauswirtschaft und Sozialbetreuung von 27 auf 35 Franken je Stunde erhöhten.

So belief sich der Fehlbetrag bei der Jahresrechnung gesamthaft auf 10'091 Franken, womit das Eigenkapital auf 37'765 Franken abnahm. Die Versammlung hiess die Jahresrechnung 2018 ebenso einstimmig gut, wie auch das ausgeglichene Budget 2019. Der Jahresbeitrag bleibt bei 50 Franken.

Schwierige Suche nach Kassier

Präsident Mathias Näpflin betonte, dass das Jahr 2018 für den Vorstand vor allem mit Personalentscheiden ausgefüllt war. So galt es für Betriebsleiterin Eva Mauchle, welche auf Ende 2017 gekündigt hatte, eine Nachfolgerin zu finden. Während diese Stelle mit Jeanette Strebel problemlos besetzt werden konnte, harzte es beim Finden eines neuen Finanzverantwortlichen. Da innerhalb der Gemeindegrenzen kein Ersatz für Annemarie Spring gefunden wurde, wurde die Suche überregional ausgedehnt und so Stefan Volken gefunden. (art)

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