Grüner Frauenfelder Gemeinderat fordert mehr Übersicht zur grossen Mengen an Konzeptpapieren in der Stadtverwaltung

Roman Fischer (Grüne Partei) hat recherchiert und diverse Strategien und Konzepte gefunden, die zwar angekündigt wurden, aber offiziell nie zu einem Abschluss kamen. Das macht ihn stutzig.

Mathias Frei
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November 2015: Pressekonferenz zum neuen Mobilitätskonzept der Stadt Frauenfeld mit Stadtpräsident Anders Stokholm, dem damaligen Stadtrat Urs Müller, Stadtingenieur Thomas Müller und Stadtentwickler Heinz Egli.

November 2015: Pressekonferenz zum neuen Mobilitätskonzept der Stadt Frauenfeld mit Stadtpräsident Anders Stokholm, dem damaligen Stadtrat Urs Müller, Stadtingenieur Thomas Müller und Stadtentwickler Heinz Egli.

(Bild: Reto Martin)
Roman Fischer, Gemeinderat Grüne Partei.

Roman Fischer, Gemeinderat Grüne Partei.

(Bild: PD)

Und die Goldmedaille für den längsten Vorstoss-Titel 2019 geht an Gemeinderat Roman Fischer von den Grünen. Er hat kürzlich eine Einfache Anfrage zuhanden des Stadtrats eingereicht. Sie trägt den Titel: «Übersicht offene/unveröffentlichte Konzepte, Studien, Reglemente, Planungen, Abklärungen sowie Stand der Massnahmen aus den Agglomerationsprogrammen 1 und 2 sowie aus dem Mobilitätskonzept 2030». Im Rahmen der Präsentation der neuen Legislaturschwerpunkte des Stadtrats diesen Oktober seien verschiedene neue Strategien und Konzeptpapiere in Aussicht gestellt worden. Und in der Vergangenheit seien über zwei Dutzend Konzepte, Studien und ähnliches angekündigt worden, «die nach meiner Kenntnis und Recherchen bis heute nicht abgeschlossen respektive nicht veröffentlicht sind».

Gibt es noch weitere, unbekannte Papiere?

Fischer listet eine ganze Menge an Konzepten auf, die teils einzelne Ämter betreffen, nicht selten aber departementsübergreifenden Charakter haben. Konkret wünscht er Auskunft zum Gesamtverkehrskonzept respektive Mobilitätskonzept 2030, falls das nicht dasselbe ist, dazu auch betreffend Masterplan Langdorf respektive Erschliessungskonzept Langdorf. Fischer würde gerne über den Fortschritt bei den Agglomerationsprogrammen 1/2 und beim Mobilitätskonzept unterrichtet werden. Zudem fordert er eine Übersicht zum Stand der von ihm aufgelisteten Papiere und weiterer Arbeiten, die ihm nicht bekannt sind.

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