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Grossbrand bei Stadtrat Andreas Elliker in Frauenfeld +++ Feuerwehr löscht Feuer bis in die Morgenstunden +++ Einwohner rufen zu Spenden auf, Elliker zeigt sich dankbar

In der Nacht vom Freitag auf den Samstag ereignet sich im Westen der Stadt Frauenfeld auf dem Bauernhof von Stadtrat Andreas Elliker ein Vollbrand. Laut Angaben der Kantonspolizei Thurgau gibt es keine verletzten Personen. Ebenso konnten alle Tiere gerettet werden. Der Sachschaden dürfte mehrere 100'000 Franken betragen. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt.
Samuel Koch
Feuerwehrleute kämpfen gegen die lodernden Flammen. (Bild: Kapo)

Feuerwehrleute kämpfen gegen die lodernden Flammen. (Bild: Kapo)

Die Sirenen der Feuerwehr schrecken die Stadt Frauenfeld am Freitagabend kurz nach 23 Uhr zum Start ins Wochenende auf. Im Westen der Stadt an der Schaffhauserstrasse nahe zum Osterhaldenkreisel steht ein Stall mit Futteranlage auf einem Bauernhof in Vollbrand.

Die Feuerwehr Frauenfeld rückte mit fast 60 Einsatzkräften aus, und bekämpfte den Brand, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Während das zweigeschossige Stallgebäude vollständig niederbrannte, gelang es der Feuerwehr, das Übergreifen des Feuers auf eine angrenzende Scheune und auf das benachbarte Wohnhaus zu verhindern.

Beim Brand wurde niemand verletzt. Bis auf ein Kalb konnten die über 50 Kühe und Kälber von Betriebsangehörigen in Sicherheit gebracht werden. Die Höhe des Sachschadens lässt sich noch nicht genau beziffern, er dürfte mehrere 100'000 Franken betragen.

Wie sich herausgestellt hat, handelt es sich beim vom Grossbrand betroffenen Bachhof um den Landwirtschaftsbetrieb von Stadtrat Andreas Elliker.

(Bild: BRK)(Bild: BRK)
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9 Bilder

Stall in Frauenfeld brennt lichterloh +++ Grossaufgebot der Feuerwehr im Einsatz +++ Löscharbeiten dauern an

Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt. Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben noch in der Nacht die Arbeit aufgenommen und Spuren gesichert. Zudem wurde ein Elektrosachverständiger beigezogen.

Erste Spendenaufrufe in Sozialen Netzwerken

Während die Feuerwehrleute am Samstag noch bis in die Morgenstunden gegen die Flammen kämpfen, überschlagen sich die Meldungen in den Sozialen Medien. Die Bestürzung in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Frauefeld, wenn ... » ist gross. Bald rufen erste aus Mitgefühl zu Spenden auf. Am Nachmittag meldet sich Andreas Elliker dann via Facebook persönlich zu Wort. Er bedanke sich, so schreibt er, für die grosse Anteilnahme und bei den Einsatzkräften. Einige Feuerwehrleute seien noch immer vor Ort.

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