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Frauenfelder Sommerloch-Konzerte: Good Music, Butler und Button

Musikmomente unter Kastanien: Das bieten die Sommerloch-Konzerte, die am morgigen 1. August im Eisenbeiz-Garten mit der Alex Good Band startet. Daneben gibt es auch Bluegrass, Klezmer und Folk zu hören.
Mathias Frei
Bezaubernde Popmusikerin: Lina Button. (Bild: PD)

Bezaubernde Popmusikerin: Lina Button. (Bild: PD)

Alex Good ist wie Brandy Butler. Beide haben ihren Platz im Rampenlicht nach vielen Jahren endlich gefunden. Beide sind heuer an der Sommerloch-Konzertreihe der Eisenbeiz zu sehen und zu hören. Good, dessen bürgerlicher Name auf Englisch irgendwie nach Rockstar klingt, eröffnet die 17. Sommerloch-Ausgabe. Er ist in der Frauenfelder Musikszene einer der sicheren Werte mit seinem Singer/Songwriter-Rock, der Retro-Einschlag hat. 20 Jahre lang war er bei Mind’s Eye, Genem, Mascara, Tuesday und Sinside Gitarrist und oft für die Backing-Vocals verantwortlich. Aber er hatte Lust auf mehr. Der Album-Erstling «Get Real» vor zweieinhalb Jahren war die Folge. Und er blieb nicht untätig. Die Single «Good Times» gibt es seit diesem Frühling auf den gängigen Download- respektive Streaming-Portalen. Und erst vor kurzem hat er die nächste Single «Bigger, Faster Higher» nachgeschoben. Good hat also neuen Sound am Start.

Einfach Rockmusik: Alex Good (3.v.r.) und Band. (Bild: PD)

Einfach Rockmusik: Alex Good (3.v.r.) und Band. (Bild: PD)

Brandy Butler sang für Gölä und Sophie Hunger

Brandy Butler ist wie Good. Sie stand auch schon auf der Eisenwerk-Bühne, nämlich als sie vor über zehn Jahren Background-Sängerin für Gölä war. Sie sang ihn in Grund und Boden, heisst es. Später wurde sie von Sophie Hunger, Seven oder Erika Stucky für hinten aufgeboten – bis zum ihrem ersten Soloalbum «The Inventory Of Goodbye» vor anderthalb Jahren. Die Amerikanerin, die seit 2003 in der Schweiz lebt, hat eine grosse Stimme. Musikalisch bewegt sie sich zwischen Soul und üppigem Pop. Butlers Begleitband heisst The Brokenhearted. Herzensbrecher sind auch die Sommerloch-Konzerte und mit ihren Jahr für Jahr neuen musikalischen Perlen schon längst Frauenfelder Kulturgut. Das Musikprogramm ist das eine, heuer verantwortet von Stefan Rutishauser, Karin Gubler, Thomas Wenger, Philipp Lerch und Beth Wimmer. Das lauschige Ambiente ist das andere: ein Bühnenbild von Maler/Holzbildhauer Rutishauser, die Lichterketten in den Kastanienbäumen, wie man mit geschlossenen Augen zuhört, sind das Ferien im Süden. Vergangenes Jahr kamen im Schnitt 110 Personen pro Abend.

Zwischen Soul und Pop: Brandy Butler. (Bild: PD/Fiona McPherson)

Zwischen Soul und Pop: Brandy Butler. (Bild: PD/Fiona McPherson)

Die bezaubernde Heimweh-Pfynerin und Popmusikerin Lina Button stand vor drei Jahren letztmals auf der Sommerloch-Bühne. Damals zog sie 300 Zuhörer an. Derzeit arbeitet sie an neuen Songs fürs vierte Album – und spielt vielleicht auch den einen oder anderen im Eisenbeiz-Garten. Wenn Feuerwerk am 1.August zwar verboten ist, so zündet wenigstens Lina Button einen Tag später eines.

Mundart-Folk aus Solothurn: Supersiech. (Bild: PD)

Mundart-Folk aus Solothurn: Supersiech. (Bild: PD)

Die einzige Band, die in Frauenfeld übernachtet, ist Make Plain – zwei junge Tessiner, die mit Alternative-Folk aufwarten. Ein Höhepunkt für Blues-Fans stellt Andy Egert dar. Der St. Galler steht seit über 30 Jahren auf Bühnen und ist in vielen Genres daheim, sei es im Chicago-Blues, Power-Boogie oder im hochkarätigen Harp-Blues. Derweil fühlt sich Marco Marchi dem Country-Blues verbunden.

Rumpellieder und kuriose Mutationen

Das Quartett Supersiech mit dem legendären Dülü Dubach macht Solothurner Mundart-Folk. Die Kapelle kommt dem Nowosibirsker Sprichwort nach, das heisst: «Wo es rumpelt, lass’ deine Seele tanzen.» Nicht weniger auf- und erregend ist Krüsimusig, eine fünfköpfige Formation, die nach eigenen Angaben «tanzbare Festmusik aus eignen Stücken, alten Liedern, balkanesken Stilkreuzungen und kuriosen Mutationen» erfindet. Zum Glück sind da noch die beiden Frauenfelder Frank Vetter und Dominik Rüegg, die schnörkellosen Singer/Songwriter-Pop spielen.

Drei musikalische Wochenenden

Die Sommerloch-Konzerte der Eisenbeiz beginnen jeweils pünktlich um 20 Uhr und dauern inklusive Zugaben bis Punkt 22 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Da die Bühne neu überdacht ist, kann auch bei unsicherem Wetter im Eisenbeiz-Garten gespielt werden. Notfalls finden die Konzerte drinnen statt. Die Eisenbeiz-Küche ist bis 22 Uhr geöffnet, für den schnellen Durst steht eine Open-Air-Bar bereit. Die Eisenbeiz hat werktags übrigens neu ab 9 Uhr durchgehend geöffnet. Am Samstag ist ab 17 Uhr offen. Das Programm: Mittwoch, 1. August: Alex Good Band (Rock); Donnerstag, 2. August: Lina Button (Pop); Freitag, 3. August: Make Plain (Alternative-Folk); Samstag, 4. August: Andy Egert Blues Duo (Blues); Donnerstag, 9. August: Marco Marchi (Blues); Freitag, 10. August: Supersiech (Folk-Rock); Samstag, 11. August: Pickheads (Bluegrass); Donnerstag, 16. August: Brandy Butler & The Brokenhearted (Soul/Pop); Freitag, 17. August: Frank Vetter & Dominik Rüegg (Pop/Rock); Samstag, 18. August: Krüsimusig (Balkan/Klezmer). (ma)

www.eisenwerk.ch

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