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Gier nach Macht und Frauen: Der Theaterverein Frauenfeld zeigt den Klassiker «Peer Gynt»

Theater Orchester Biel Solothurn spielt im Stadtcasino Frauenfeld ein Stück des norwegischen Nationaldichters Henrik Ibsen.
Eine Szene aus dem Stück «Peer Gynt». (Bild: PD/Joel Schweizer)

Eine Szene aus dem Stück «Peer Gynt». (Bild: PD/Joel Schweizer)

(red) Das Stück «Peer Gynt» gehört heute zum Standardprogramm an deutschsprachigen Schauspielhäusern. Der norwegische Nationaldichter Henrik Ibsen schrieb das Stück 1867. Die Uraufführung fand neun Jahre später in Christiana (heute Oslo) statt. Heute Donnerstagabend zeigt der Theaterverein Frauenfeld «Peer Gynt», gespielt von Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS), Regie führt Katharina Rupp.

Die Vorstellung im Stadtcasino beginnt um 19.30 Uhr, das Einführungsreferat im «Blumenstein» ist um 18.45Uhr. Der Stoff des Stücks lehnt sich motivgeschichtlich an norwegische Volks- und Feenmärchen an. Ibsen verwob darin gesellschaftliche Erscheinungen des 19.Jahrhunderts wie Kapitalismus oder Imperialismus. Gynt ist getrieben von der Gier nach Macht, nach Frauen und Reichtum. Er verlässt seine grosse Liebe Solveig in der Heimat und stolpert von einem Abenteuer ins nächste.

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