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In Eschenz gibt's gesunde Zahlen und einen beständigen Gemeinderat

Die Gemeinde am Untersee erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Gewinn von 196'000 Franken. Zudem stellt sich die Behörde geschlossen für eine Wiederwahl zur Verfügung.
Ursula Junker
Claus Ullmann verabschiedet Michèle Graf-Maldini, die über 14 Jahre in verschiedenen Bereichen der Verwaltung arbeitete. (Bild: Ursula Junker)

Claus Ullmann verabschiedet Michèle Graf-Maldini, die über 14 Jahre in verschiedenen Bereichen der Verwaltung arbeitete. (Bild: Ursula Junker)

«Ich darf wiederum ein gutes Ergebnis präsentieren», leitete Gemeindepräsident Claus Ullmann am Donnerstag in die Präsentation der Rechnung 2017 der Gemeinde Eschenz ein. Die Umstellung auf HRM2 sei reibungslos gegangen. Statt der budgetierten Mindereinnahmen von 157'000 Franken resultierte ein Gewinn von 196'000 Franken.

Gewinn trotz Mehrkosten für sanierte Hafenanlage

Ullmann lobte denn auch die Budgettreue von Verwaltung und Gemeinderat. Sie sei eine der Ursachen für den Erfolg. Höhere Steuereinnahmen bei den juristischen Personen, bei der Quellensteuer und den Grundstückgewinnsteuern trugen ebenso zum guten Abschluss bei. Zudem lagen die Ausgaben für die Sozialhilfe und den Alimentenvorschuss unter dem Budget 2017.

Es gab allerdings auch Mehrausgaben. Der Umbau der Buebebadi, vor allem der Kücheneinbau, kam 28'000 Franken teurer zu stehen. Mehrkosten von 68'000 Franken verursachte die Sanierung der Hafenanlage. Weil diese Ausgaben über eine Spezialfinanzierung laufen, beeinflussten sie das Resultat der Rechnung 2017 freilich nicht. Letztlich konnte Ullmann feststellen: «Die Gemeinde Eschenz hat keine Schulden.» Das Gegenteil ist der Fall: Die Finanzkennzahlen wiesen per Ende 2017 ein Nettovermögen von 2700 Franken pro Einwohner aus. Ebenso seien die Rücklagen für die Werke «auf einem guten Stand». Angesichts der gesunden Finanzlage stimmten die rund 100 anwesenden Stimmberechtigten der Rechnung 2017 kommentarlos zu. Der Gewinn wurde dem Eigenkapital der Gemeinde zugewiesen, das mittlerweile knapp drei Millionen Franken beträgt.

Mit einigen Gegenstimmen bewilligten die Anwesenden auch eine teilweise Aufhebung der Gemeindestrasse «Im Büel». «Es gab Probleme», sagte Ullmann dazu. Das Quartier besteht seit rund 70 Jahren, die Strasse ist eng und steil, die Kurve gefährlich. Seit 2015 führte der Gemeinderat Verhandlungen mit den Anwohnern. Nun schlug er der Versammlung vor, einen kurzen Teil der Strasse, 201 Quadratmeter, an einen Anwohner zur privaten Nutzung zu übergeben. Allerdings sicherte die Gemeinde das Wegrecht für Fussgänger und verpflichtete den Liegenschaftsbesitzer, das steile Bord zu pflegen.

Niemand hegt Rücktrittsgedanken

Im Weiteren informierte Ullmann über die Fortschritte am Bau des Wärmeverbunds, der am 22. September eröffnet werden soll. Er stellte in Aussicht, dass der Gestaltungsplan Kieswerk 2018 vorliegt. Auch konnte er sechs neue Jungbürgerinnen und Jungbürger aufnehmen. Mit Blick auf die Wahlen 2019 sagte Ullmann, er stehe für weitere vier Jahre zur Verfügung. Auch seine Kollegin und Kollegen hätten bis jetzt keine Rücktrittsgedanken geäussert. «Seit sie hier war, hatten wir positive Abschlüsse», verabschiedete Ullman anschliessend die langjährige Mitarbeiterin Michèle Graf-Maldini und hob ihr Organisationstalent und Teamfähigkeit hervor. Das unterstrichen die Anwesenden mit einem grossen Applaus.

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