Gesucht – gefunden: Der Service der Thurgauer Polizei klappt bestens

Seit 2008 ist der Fundservice «Easyfind» bei der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz. Fast jeder zweite abgegebene Gegenstand kann vermittelt werden. Nur die Baby-Tragetasche wartet noch auf ihren Besitzer – zum Glück ohne Baby.

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Liegengeblieben: Die verlorene Baby-Tragtasche wartet noch auf ihren Besitzer. (Bild: Kapo TG)

Liegengeblieben: Die verlorene Baby-Tragtasche wartet noch auf ihren Besitzer.
(Bild: Kapo TG)

(red) Seit etwas mehr als zehn Jahren ist jeder Polizeiposten im Kanton Thurgau auch ein Fundbüro. Abgegebene Fundgegenstände werden im Online-Fundservice «Easyfind» erfasst. Das bringt den grossen Vorteil, dass die Fundbüros vernetzt sind und von überall her auf die Infos zum Gegenstand zugegriffen werden kann. Personen, die etwas verloren haben, können auch selbst über das Bürgerportal suchen oder eigene Verlustmeldungen erfassen.

Von Anfang 2008 bis Ende 2017 wurden 10'164 Fundgegenstände bei der Kantonspolizei Thurgau im System erfasst, 4514 davon konnten wieder an die Besitzerin oder den Besitzer vermittelt werden. Dies entspricht einer guten Quote von knapp 45 Prozent.

Auch einen Barhocker kann man verlieren

Bei den verlorenen Gegenständen handelt es sich vielfach um Schlüssel, Portemonnaies oder Mobiltelefone. Es gibt aber auch immer wieder «Exoten» wie beispielsweise einen Barhocker, Hörgeräte, Gummistiefel oder eine Baby-Tragetasche.

Hinweis: Mehr Infos zum Fundservice «Easyfind» sind unter www.kapo.tg.ch/fundservice zu finden

Wer verliert, der findet im Internet

FRAUENFELD. Wird im Thurgau ein Gegenstand verloren, dann taucht er früher oder später im Internet auf. «Easyfind», das Thurgauer Online-Fundbüro, bringt seit einem Jahr Suchende mit verlorenem Besitz zusammen.
René Rödiger

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