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Gestaltungsplan des Reka-Dorfs Kreuzlingen wird eingereicht

Die Ostschweizer Hotellerie befindet sich im Aufwind. Die Zusammenarbeit trägt Früchte. Der Direktor des Wellnesshotel Golf Panorama führt neu den Ostschweizer Verband.
Max Eichenberger
Das Reka-Dorf Kreuzlingen wird nah ans Wasser gebaut. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Das Reka-Dorf Kreuzlingen wird nah ans Wasser gebaut. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Eine Bettenauslastung von über vierzig Prozent verzeichnete die Hotellerie in den Ostschweizer Kantonen 2018. «Das ist noch nie da gewesen», stellt Urs Majer, Präsident des Verbandes Hotelleriesuisse Ostschweiz, in seinem letzten Geschäftsbericht fest. An der Mitgliederversammlung im Egnacher Landgasthof Seelust am Montag tritt er nach sechs Jahren das Präsidium an den Direktor des Wellnesshotel Golf Panorama Lipperswil, Alexandre Spatz, ab.

Urs Majer, abtretender Präsident des Ostschweizer Hotellerieverbands, Alexandre Spatz, der neue Präsident, Regierungsrat Walter Schönholzer. (Bild: Max Eichenberger)

Urs Majer, abtretender Präsident des Ostschweizer Hotellerieverbands, Alexandre Spatz, der neue Präsident, Regierungsrat Walter Schönholzer. (Bild: Max Eichenberger)

Logiernächte etwas weniger

Bei den Logiernächten vermag die Ostschweiz zwar nicht ganz mit dem national eingefahrenen «sensationellen Ergebnis» mitzuhalten.
Die Branchenvertreter versprühen Optimismus. Der vor zehn Jahren auf Verbandsebene bewerkstelligte Zusammenschluss in den sechs Ostschweizer Kantonen trägt laut Majer Früchte.

Die Zeichen unter den touristischen Regionen stehen auf Zusammenarbeit. So ist die Gästekarte «Oskar» lanciert worden – «eine geile Geschichte», sagt Geschäftsführerin Gina Hilzinger. 66 Leistungsträger und 28 Beherberger machten inzwischen mit.

Der St.Galler Volkswirtschafsdirektor Bruno Damann. (Bild: Regina Kühne)

Der St.Galler Volkswirtschafsdirektor Bruno Damann. (Bild: Regina Kühne)

In den Kantonen geht es mit der Stärkung des Tourismus voran. Majer erwähnt das neue Tourismusförderungsgesetz in Schaffhausen. In St. Gallen hat der Kanton im Januar einen Tourismusrat eingesetzt, der die vier Hauptdestinationen näher zusammenbringen will, erklärt der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Bruno Damann. Ziel sei es, «Synergien zu nutzen und die Gelder besser einzusetzen».

Für Walter Schönholzer eine Herzensangelegenheit

Der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Walter Schönholzer outet sich als «überzeugter Tourismus-Fan»: «Das Projekt Reka-Dorf Kreuzlingen-Bodensee und andere Leuchttürme sind eine Herzensangelegenheit.» Die von der Regierung verabschiedete Tourismus-Strategie 2040 ziele darauf hin, die grossen Potenziale zu nutzen.

Angetan zeigt sich Schönholzer vom Optimismus, den er in der Branche verspüre: «Wir haben sonst gerne die Tendenz zu jammern; das muss aufhören. Sonst glauben wir am Ende selber noch, dass die Schweiz in Winterthur endet.»

Reka-Dorf Kreuzlingen soll 2022 eröffnet werden

Der Gestaltungsplan des Reka-Feriendorfs Kreuzlingen-Bodensee werde «in diesen Tagen eingereicht», sagt Schönholzer. Die Eröffnung des 23-Millionen-Projekts sei 2022 geplant. 40000 bis 50000 Übernachtungen sollen so zusätzlich im Kanton generiert werden. Die Branche werde insgesamt gestärkt, ist Schönholzer überzeugt: «Der Kanton gewinnt, und auch die anderen Betriebe werden profitieren können.» Eine Herausforderung werde sein, das Feriendorf als Ganzjahresbetrieb zu führen.

Die Beherbergungsbranche ist sehr heterogen aufgestellt: vom Campingbetrieb über Bed & Breakfast, Hostels bis zum Fünfsternehotel. Die Grenzen verwischten sich immer mehr, sagt Thomas Allemann vom Hotelleriesuisse-Dachverband in Bern. Die Digitalisierung sei ein Kernthema.

Die Positionierung über den Reiseveranstalter Switzerland Travel Center (STC) sei klar: «Wir wollen über Swissness und nicht über den Preis neue Märkte erschliessen.» Wandern sei das grosse Thema bei Schweiz Tourismus, sagt Projektmanagerin Christine Peter: «Wir wollen Wandern jünger und frischer machen.» Städte sieht sie als Hub für Gäste, um sich in der Natur zu bewegen.

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