Gerichtsverhandlung

Der CEO der Thurgauer Versandapotheke Zur Rose gibt sich am ersten Prozesstag einsilbig – Oberstaatsanwalt spricht von möglichem Freispruch

Walter Oberhänsli, CEO der Zur Rose, steht in Frauenfeld vor Gericht. Es geht um Grundsatzfragen.

Rahel Haag
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Walter Oberhänsli, CEO der Versandapotheke Zur Rose, in Begleitung seines Anwalts auf dem Weg ins Bezirksgericht Frauenfeld.

Walter Oberhänsli, CEO der Versandapotheke Zur Rose, in Begleitung seines Anwalts auf dem Weg ins Bezirksgericht Frauenfeld.

Bild: Tobias Garcia

Im November 2010 hat der Verwaltungsrat der Frauenfelder Zur Rose Group beschlossen, in den Versandhandel von rezeptfreien Medikamenten wie Voltaren Schmerzgel oder Aspirin einzusteigen. Gestern nun, gut zehn Jahre später, musste sich Walter Oberhänsli, CEO der Zur Rose, vor dem Bezirksgericht Frauenfeld verantworten. Der Grund: Mit dem damals beschlossenen Geschäftsmodell habe die Versandapotheke mehrfach gegen das Heilmittelgesetz verstossen. Zudem werden der Zur Rose auch Vergehen gegen das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb vorgeworfen.