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Gerhard Pfister spricht über das Gottvertrauen

Der Schweizer CVP-Präsident Gerhard Pfister sprach in Gottlieben auf Einladung der IVCG Thurgau (Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute) zum Thema «Christliche Werte fördern».
Der CVP-Präsident Gerhard Pfister während einer Debatte im Nationalrat. (Bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der CVP-Präsident Gerhard Pfister während einer Debatte im Nationalrat. (Bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Unter den über 100 Gästen waren neben SVP-Nationalrätin Verena Herzog auch kantonale Politiker auszumachen. Dies schreibt der IVCG Thurgau in einer Mitteilung. Der 56-jährige Pfister, nach eigenen Worten ein praktizierender Katholik, machte klar, Aufgabe des christlichen Politikers sei es nicht, zu missionieren, sondern den Rechtsstaat nach demokratischen Regeln durchzusetzen. In der politischen Debatte könne kaum einmal direkt mit der Bibel argumentiert werden. Der gläubige Politiker setze sich aber für gerechte Steuern ein. Das Christentum begründe die Würde des Menschen in seiner Freiheit. Und diese befähige ihn wiederum zu einem personalen Gottesverhältnis.

Freiheit ist unter Beschuss

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der Beendigung des Kalten Krieges und dem Fall der Berliner Mauer stehe der Westen vor neuen Herausforderungen wie religiöser und rechtslastiger Ideologien, Fundamentalismus, Intoleranz oder der Einschränkung von Freiheit. Gerade die Freiheit und als Folge davon den Rechtsstaat betrachtet Pfister als Verdienst des Christentums. Keine andere Religion sei so klar auf Respekt gegenüber Andersdenkenden oder gesellschaftlich Schwächeren angelegt. «Deshalb bin ich dafür, das Christentum als westliche Leitkultur ganz neu zu entdecken und einzubringen. Heisst: Wir setzen die Regeln nach christlichen Werten und setzen sie auch um», so Pfister.

Viele Menschen, gerade junge, seien heute sehr empfänglich für Spirituelles. Es sei wichtig, die christlichen Werte vorzuleben und auch darüber zu reden, aber weise und ohne sich aufzudrängen. Pfister bekannte sich nicht zuletzt zu einem starken Gottvertrauen. «Wir müssen uns immer wieder bewusst sein, dass der Mensch nicht die letzte Instanz ist.»

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