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Glosse

Geothermisch gewindet

Südsicht Sirnach will keine Windräder. Die Gemeinde wird die Energiewende aber ganz bestimmt auch so schaffen. Nur rüttelt es halt ein bisschen.
Olaf Kühne
Olaf Kühne

Olaf Kühne

Littenheid ist also ein potenzielles Windenergiegebiet. Nach dem gescheiteren Versuch, unseren Artikel über diese bahnbrechende Erkenntnis mit einem Drohnenbild zu illustrieren, können wir an dieser Stelle – und ganz ohne Studie – bestätigen: Ja, in diesem malerischen Tal zwischen Sirnach und Nirgendwo – Pardon, Kanton St. Gallen – hat es tatsächlich jede Menge Wind.

Der Sirnacher Beitrag zur Energiewende wäre dort also problemlos machbar. Dumm nur: Die psychiatrische Klinik will partout keine 200 Meter hohen Windrädli vor der Haustüre. Aber wer will das schon? Die Dinger sind zwar ganz lustig anzuschauen. Aber so Tag ein, Tag aus halt eben doch nichts Gfreuts.

Suchen wir also nach einem anderen Sirnacher Engagement in Sachen Energiestrategie. Als Atommüllendlager scheidet Littenheid leider auch aus – aus zweierlei Gründen: Einerseits, weil es sich um ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung handelt. Andererseits ist schlicht die Distanz zu Deutschland zu gross.

Da bleibt wohl nur noch die gute alte Geothermie. Eigentlich auch eine ziemlich glatte Sache. Gut, die Bohrungen lösen ab und an ein Erdbeben aus. Das muss in Sirnach aber gar keine schlechte Sache sein. Der Hochwachtturm ist solide gebaut. Und das leide Thema «Brückenwaage» würde sich auch gleich erledigen.

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