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Genossenschaft Alterssiedlung Frauenfeld senkt Verzinsung

Die Genossenschaft Alterssiedlung darf ihr Kapital nicht länger zu zwei Prozent verzinsen. Die kantonale Finanzkontrolle hatte interveniert.
Evi Biedermann
Genossenschaftspräsident Hansjörg Stettler begrüsst die neue Aktuarin Margrit Walt im Vorstand. (Bild: Evi Biedermann)

Genossenschaftspräsident Hansjörg Stettler begrüsst die neue Aktuarin Margrit Walt im Vorstand. (Bild: Evi Biedermann)

Noch gibt es eine Gnadenfrist: «Für dieses Jahr erhalten Sie noch die vollen zwei Prozente», sagte Hugo Menzi, Finanzchef der Genossenschaft Alterssiedlung Frauenfeld am Donnerstag an der 56. Jahresversammlung. Die notwendige Statutenänderung haben die 70 anwesenden der rund 400 Genossenschafter gutgeheissen.

Grund für die Senkung des Zinssatzes ist eine Auflage der kantonalen Finanzkontrolle, weil sonst die Genossenschaft die Steuerbefreiung verlieren würde. Bislang wurden die Anteilscheine der Genossenschafter pro Jahr fix mit zwei Prozent verzinst. Neu darf die Verzinsung des einbezahlten Kapitals höchstens die Hälfte des durchschnittlichen variablen Zinssatzes für erste Hypotheken für Wohnbauten der Thurgauer Kantonalbank betragen. Das entspricht derzeit gemäss Menzi einer Ausschüttung von ungefähr 1,5 Prozent, gültig ab dem nächsten Jahr.

Für jede Siedlung eine Kontaktperson

«Die Wohnungen sind gefragt. Es findet sich rasch wieder neue Mieterschaft», sagte Präsident Hansjörg Stettler. Erfreulich sei, dass es 2018 in den insgesamt 133 Wohnungen an den Standorten Reutenen, Kesselstrasse und Zielacker lediglich zehn Mieterwechsel gab. Neu ist nun jeder Siedlung ein Vorstandsmitglied als Kontaktperson zugeteilt.

Zum Vorstand zählt seit Donnerstag auch Margrit Walt. Die einstige Leiterin des Rechtsdienstes der Staatskanzlei ersetzt die zurückgetretene Véronique Junghans. Neu im Vorstand ist auch Heidi Hartmann, die bisher als Delegierte des Frauenfelder Stadtrats amtierte.

Schöner Gewinnvortrag

Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Gewinn von 38'370 Franken ab, der Bilanzgewinn beträgt 182'668 Franken. Davon werden mit Zustimmung der Genossenschafter 31'812 Franken Dividende brutto ausgeschüttet, 2000 Franken der gesetzlichen Reserve zugewiesen und 148'885 Franken auf die neue Rechnung vorgetragen.

Im vergangenen Jahr wurde zudem ein Solidaritätsfonds geschaffen und dafür eine erste Einlage von 10'000 Franken getätigt. Damit sollen Bewohnerinnen und Bewohner in nicht selbst verschuldeten Notlagen unterstützt werden.

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