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Generelles Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton Thurgau

Der Thurgauer Regierungsrat verschärft sein Feuerverbot. Per sofort sind jegliche Feuer im Freien und das Zünden von Feuerwerkskörpern verboten.
Silvan Meile
Das Feuerverbot im Wald und am Waldrand gilt ab sofort für das ganze Kantonsgebiet im Thurgau. Auch Feuerwerk ist verboten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Das Feuerverbot im Wald und am Waldrand gilt ab sofort für das ganze Kantonsgebiet im Thurgau. Auch Feuerwerk ist verboten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Kein Grillieren, kein Feuerwerk. Der Kanton Thurgau verschärft das Feuerverbot. Neu ist es auf dem kompletten Kantonsgebiet verboten, Feuer zu entfachen sowie Streichhölzer und brennende Raucherwaren wegzuwerfen. Das hat der Regierungsrat auf Anfragen des Fachstabes Trockenheit entschieden, wie es in einer Mitteilung heisst. Unter das generelle Verbot fällt auch, anlässlich des Nationalfeiertags Feuerwerk zu zünden.

Aufgrund der akuten Trockenheit genüge der Appell an die Sorgfaltspflicht der Bevölkerung nicht mehr, heisst es in der Mitteilung. Somit hat der Kanton seine Meinung von vergangenem Freitag geändert. Der aktuelle Entscheid betrifft auch Gartenbesitzer: "Privates Grillieren ist ab sofort nur noch mit Gas- oder Elektrogrill gestattet."

Zuwiderhandlungen gegen diese Verbote können mit Bussen bestraft werden. Bezüglich Feuerwerk gibt es Ausnahmeregelungen für spezielle Anlässe, wie zum Beispiel Seenachtsfeste. "Mit professionellen Feuerwerk-Veranstaltern können die für den Vollzug des Feuerschutzgesetzes zuständigen Gemeindebehörden Ausnahmen bewilligen, sofern von den Veranstaltern ausreichende Sicherheitsmassnahmen vorgekehrt werden", hält der Kanton fest. Das Departement für Justiz und Sicherheit werde ausserdem ermächtigt, den Beschluss bezüglich Feuer- und Feuerwerksverbot in Absprache mit dem Departement für Bau und Umwelt aufzuheben, sobald es die Situation zulässt.

Aufgrund der aktuellen Wetterlage herrscht im Kanton Thurgau seit Tagen eine extreme Trockenheit. Gemäss den Wetteraussichten muss damit gerechnet werden, dass die Trockenperiode weiterhin anhalten wird. Dadurch hat sich das Gefahrenpotenzial für Brände weiter erhöht. Deshalb dehnt der Kanton aus Sicherheitsgründen das bereits bestehende Feuerverbot im Wald und in waldnahen Gebieten auch auf Felder, die Ufervegetation und das Siedlungsgebiet aus.

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