Raumplanung
«Das ist unhaltbar»: Gemeinderat von Uesslingen-Buch kämpft für seine Weiler Horben und Oberdietingen

Geht es nach dem Kanton, sollen die beiden Weiler Horben und Oberdietingen von Bau- zu Nicht-Bauzone umgezont werden. Das ist nicht nach dem Gusto der Behörde von Uesslingen-Buch. Weshalb hat man dazu eine Stellungnahme abgegeben.

Mathias Frei
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Elisabeth Engel, Gemeindepräsidentin Uesslingen-Buch.

Elisabeth Engel, Gemeindepräsidentin Uesslingen-Buch.

Bild: Andrea Stalder

Der Gemeinderat von politisch Uesslingen-Buch ist «not amused». So ist die Meldung in der aktuellen Ausgabe der Gemeindepublikation «Rutscher Blick» zu interpretieren. Es geht dabei um das umstrittene Projekt der Kleinsiedlungen im Thurgau. Die Gemeinden sind eingeladen worden, um zum Projekt Kleinsiedlungen und zur damit verbundenen Richtplanänderung Stellung zu nehmen.

«Vorgehen des Kantons ist unhaltbar»

Die Weiler Horben und Oberdietingen seien von der Richtplanänderung betroffen. Sie sollen von der Weilerzone (Bauzone) in die Erhaltungszone (Nichtbauzone) umgezont werden, schreibt der Gemeinderat. Und weiter: «Der Gemeinderat findet dieses Vorgehen unhaltbar und hat beschlossen, eine Stellungnahme einzureichen.» Nebst den Stellungnahmen des Verbands der Thurgauer Gemeinden (VTG) und der Regio Frauenfeld, welche unterstützt würden, sei nun eine eigene Stellungnahme erstellt worden.

«Der Gemeinderat beantragt dem Amt für Raumentwicklung, dass die Weiler Horben und Oberdietingen in der Bauzone belassen werden.»

Der Bund hatte den Kanton Thurgau dazu aufgefordert, die bestehenden 300 Kleinsiedlungen auf die Rechtmässigkeit ihrer Zonenzuweisung hin zu überprüfen.