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Die Politische Gemeinde Pfyn arbeitet an ihrer Zukunft

Gemeinderatswahlen, Energiekonzept oder Ortsplanung waren am Samstag nur einige Themen an einer Workshop-Veranstaltung. Die Behörde hatte dazu eingeladen.
An der Pfyner Zukunftswerkstatt im Kronensaal. (Bild: PD)

An der Pfyner Zukunftswerkstatt im Kronensaal. (Bild: PD)

(red) Fast 40 Interessierte konnte Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller am Samstag im Kronensaal begrüssen. Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, standen Informationen und eine Zukunftswerkstatt auf dem Programm. Die Workshops sollten dem Gemeinderat Schwerpunkte für die nächste Legislatur aufzeigen. Zuerst erfolgte eine Information zu den Gesamterneuerungswahlen 2019. Da der Gemeinderat eine bestehende Vakanz (Rücktritt Markus Tanner per Ende 2017) und auf Ende der Legislaturperiode die Rücktritte von Peter Siegwart und Ruth Stadelmann zu verzeichnen hat, werden drei neue Behördenmitglieder gesucht.

Gute Beteiligung bei Umfrage

Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller. (Bild: Andrea Stalder)

Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller. (Bild: Andrea Stalder)

Weiter wurde über den Stand der Ortsplanungsrevision berichtet. Das Baureglement wird zu einer zweiten Vorprüfung eingereicht. Spätestens an der Gemeindeversammlung Ende Mai 2019 soll das langjährige Geschäft verabschiedet werden. Anschliessend stellte Franz Kohler die Ergebnisse aus der Umfrage vor, die er mit dem Gemeinderat entwickelt hatte. Der Rücklauf von 155 Fragebogen entspricht einer Quote von 19 Prozent aller Haushalte. Die Fragen betrafen Arbeit, Mobilität, Kinderbetreuung, Angebote für Senioren, Freizeit, Gemeindeverwaltung und Information, Energieversorgung und das Wohlbefinden. Die Auswertung kann auf www.pfyn.ch eingesehen werden.

Nach einer Pause präsentierte Sven Fitz vom Ingenieurbüro BHAteam den Bericht zum Gesamtenergieversorgungskonzept. Erstaunlich ist, dass fast 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und des CO2-Ausstosses auf Verkehr und Mobilität zurückzuführen sind. Im Bereich Wärme liegt mit Gebäudesanierungen grosses Sparpotenzial drin. Auch dieser Bericht wird auf der Website aufgeschaltet.

Werbespots für Neuzuzüger entwickelt

In die vertiefte Diskussion gingen die künftige Positionierung der Gemeinde, die Energieversorgung und die Schulanlage Dettighofen. In der einen Gruppe sollte ein Werbespot für Neuzuzüger entstehen, da in der Gemeinde der Bau von 100 neuen Wohnungen geplant ist. Ein Argument sei die hervorragende Infrastruktur, war man überzeugt. In der Gruppe Energiekonzept waren ein Holz-Wärmeverbund und eine Gemeinschafts-Solaranlage Thema.

Viele Ideen wurden zur künftigen Nutzung des Schulhauses Dettighofen platziert, das seit diesem Schuljahr nicht mehr schulisch genutzt wird. Auf der Gemeindeverwaltung ging kürzlich eine Petition mit 148 Unterschriften ein, die das Zur-Verfügung-Stellen sowie die Mitfinanzierung einer Räumlichkeit im Schulhaus zur Ausübung von sozialen und kulturellen Veranstaltungen/Tätigkeiten verlangt. Das Dorfzentrum mit Spielplatz und Wiese soll den Dettighofern erhalten bleiben. Dazu soll die Gemeinde ein Schulzimmer mieten, und ein Projektteam aus Dettighofer Bevölkerung soll ein Nutzungskonzept erstellen. Zudem soll der Frauenverein zum Dorfverein werden.

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