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Geburt von Puma-Babys

Im Frauenfelder Plättli Zoo haben zwei junge Puma-Weibchen das Licht der Welt erblickt. Für Mutter Joya ist es bereits die dritte Geburt von Jungtieren. Wer deren Patenschaft übernimmt, ist noch unklar.
Samuel Koch

Namen haben die beiden Puma-Weibchen noch nicht, die im Plättli Zoo frisch zur Welt gekommen sind. "Beide sind aber gute und fleissige Milchtrinker und halten ihre Mutter auf Trab", sagt Christoph Wüst, stellvertretender Leiter im Plättli Zoo Frauenfeld. Die Namen erhalten die Puma-Babys durch Paten, die zudem eine Urkunde und ein Jahresabonnement erhalten und zum Patentag eingeladen werden. "Jetzt läuft zuerst die Suche nach geeigneten Paten", sagt Wüst. Vor vier Jahren übernahm Tausendsassa Hausi Leutenegger die Patenschaft für eines der damaligen Puma-Babys namens Mirka. Namen von möglichen Paten für die jetzt Neugeborenen kann Wüst noch keine nennen. "Die Suche hat erst gerade begonnen."

Die noch unbenannten Puma-Babys hat Mutter Joya vergangene Woche im Aussengehege im Unterstand des Plättli Zoos geboren. Bei der Geburt tragen die Jungen noch ein Fleckenmuster, welches der Tarnung dient, wenn die Mutter die Jungtiere für die Jagd alleine lassen muss. "Im Alter von drei bis vier Monate verliert der Nachwuchs die Flecken, und es wächst das normal braun-graue Fell", erklärt Wüst.

Mutter Joya und Vater Django verstehen sich gut

Für Mutter Joya ist es im Plättli Zoo bereits der dritte Wurf von Jungtieren. "Sie hat sich als gute Mutter bewiesen", ergänzt Wüst. Sie kümmere sich jeweils sehr gut um die Jungtiere. Vater Django sei immer sehr geduldig, sobald die Jungtiere aktiv im Gehege sind. "Das Spielen mit erwachsenen Tieren sowie mit den Geschwistern ist ein sehr wichtiges Training für den Muskelaufbau und das Jadgverhalten." Ausserdem werde dadurch das Körpergefühl gestärkt.

In der Natur leben Pumas als Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung. In dieser Zeit bleiben sie ungefähr eine Woche zusammen. "Mit Django und Joya lebt jedoch ein Paar im Plättli Zoo, welches sich sehr gut versteht und daher das ganze Jahr zusammenbleiben kann", sagt Wüst. Die Tragzeit beträgt drei Monate, die Wurfgrösse variiert zwischen eins bis sechs Jungtieren, in der Regel kommen bis zu drei Tiere pro Wurf auf die Welt. Pumas haben ein grosses Verbreitungsgebiet. Sie bewohnen Nord-, Mittel- und Südamerika, und der Puma kann im Gebirge, über Wüsten und Steppen bis zum tropischen Regenwald angetroffen werden. Pumas gehören trotz ihrer Grösse zu den Kleinkatzen. Sie sind Weltrekordhalter in diversen Disziplinen. So halten sie zum Beispiel den Rekord für das grösste Verbreitungsgebiet in der westlichen Hemisphäre, können aus dem Stand bis fünf Meter hochspringen und tragen über 40 verschiedene Namen.

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