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Drei Jahre nach dem verheerenden Brand kehrt das Restaurant Barone zurück nach Aadorf

Die Baugerüste stehen, bis anfangs 2019 soll der Umbau abgeschlossen sein. Der Dorfbeizcharakter der «Linde» soll dabei nicht ganz verschwinden, verspricht Besitzer Enver Jashari.
Kurt Lichtensteiger
Der Umbau der «Linde» zum «Barone» soll bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Der Umbau der «Linde» zum «Barone» soll bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

«Die Planung hat etwas mehr Zeit als erwartet in Anspruch genommen», sagt Enver Jashari, Eigentümer der Restaurants Barone. «Nun aber wird, wie man sieht, mit Hochdruck gearbeitet.» Tatsächlich scheinen die Arbeiten in- und ausserhalb der Liegenschaft an der Aadorfer Bahnhofstrasse zügig voranzugehen. Dies ist auch nötig, soll doch bis Ende Dezember oder Anfang Januar der Umbau abgeschlossen sein. Dabei bleibt es nicht nur bei einem Anstrich der Fassade und dem Aussenbereich.

«Wir wollen der speziellen Lage beim Bahnhof und den Erwartungen der Bevölkerung Rechnung tragen.»

Enver Jashari im Frauenfelder Restaurant Barone. (Bild: Olaf Kühne)

Enver Jashari im Frauenfelder Restaurant Barone. (Bild: Olaf Kühne)

Das Wesentliche geschieht im Innern, wo eine Totalsanierung bevorsteht: Die gesamte elektrische Installation, getrennt vom angrenzenden Saal, muss ersetzt werden. Neu wird auch die Küche mit einem direkt einsehbaren Pizzaofen. Dazu kommt die Umgestaltung des Restaurants mit neuem Mobiliar, des kleinen Saals, der Beleuchtung und Aussenbeschriftung, der acht bis zehn Hotelzimmer, der nun behindertengerechten WC-Anlagen sowie der Gartenterrasse. Der Dachstock ist für eine WG-Wohnung mit acht Zimmern vorgesehen.

«Ich will etwas Schönes machen hier in Aadorf, das alle Leute anspricht. Dazu sehe ich mich verpflichtet», sagt Enver Jashari weiter. Allerdings stehe er diesbezüglich vor der grössten bisherigen Herausforderung, gelte es doch, den Spagat zwischen Restaurant-Pizzeria und einer gemütlichen Dorfbeiz mit Stammtisch zu meistern.

Schon frühmorgens geöffnet

Die verfügbare Fläche lässt dabei nicht allzu viele Optionen zu. «Ein typisches Barone wird es deshalb nicht geben, sondern eher eine optische Vielfalt.» Das italienische Ambiente wird sich gleichfalls bemerkbar machen. Allerdings im Unterschied zu den an den anderen «Barone»-Standorten Frauenfeld und Seuzach üblichen Öffnungszeiten. «Der speziellen Lage unmittelbar beim Bahnhof und den Erwartungen der Bevölkerung werden wir Rechnung tragen, indem wir schon ab morgens 7 Uhr geöffnet sein werden, durchgehend bis abends spät», verspricht Jashari. «Dies sieben Tage in der Woche, wofür acht bis zehn Servicefachleute zuständig sein werden. Im Angebot sind Frühstück, Znüni, Mittagessen, Zvieri und die Auswahl aus einer vielseitigen Speisekarte, speziell am Abend.»

Das Ziel für die Eröffnung in zwei bis drei Monaten ist in der Tat sportlich. Dann wird an die ehemalige, geschichtsträchtige «Linde» nur noch das belassene Wirtshausschild erinnern. Die Restaurantgänger hingegen dürften es nicht bedauern, im Zuge des eingetretenen Restaurantsterbens eine zusätzliche Einkehrmöglichkeit zu erhalten.

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