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Gastgeber gewinnt den Herdern-Cup in Eschlikon

Für die regionalen Fussballclubs der dritten und vierten Liga geht es in wenigen Tagen mit der neuen Saison los. Seit fünf Jahren gehört der Herdern-Cup in Eschlikon zu einem wichtigen Bestandteil der Vorbereitung.
Christoph Heer
Der FC Eschlikon (weiss) spielt gegen den FC Tobel-Affeltrangen: Die Gastgeber konnten am Ende den Herdern-Cup zum ersten Mal für sich entscheiden. (Bild: Christoph Heer)

Der FC Eschlikon (weiss) spielt gegen den FC Tobel-Affeltrangen: Die Gastgeber konnten am Ende den Herdern-Cup zum ersten Mal für sich entscheiden. (Bild: Christoph Heer)

Eine äusserst spannende Affiche bereits zu Beginn des fünften Herdern- Cups. Der organisierende FC Eschlikon (4. Liga) trifft auf die eine Klasse höher spielenden aus Tobel-Affeltrangen. Lange steht es Null zu Null, die Zuschauer sehen ein umkämpftes, aber faires Spiel, das in der Vorrunde 45 Minuten dauert. Und dann die Erlösung; das Tor für die Gastgeber, Jubel auf und neben dem Feld. Es beginnt die Zeit des Zitterns, beide Teams haben Chancen, doch die Torhüter vereiteln die Tore. Und so kam es, wie es kommen musste. Der FC Tobel-Affeltrangen gleicht nur Sekunden vor Abpfiff aus und rettet sich so ins Penaltyschiessen.

Zum Glück – denken sich wohl einige der Akteure – gibt es keine Verlängerung, denn die Hitze ist erdrückend, wobei, während des Spiels auch die Flüssigkeitszufuhr gelitten hat. Nun denn, gefordert sind jetzt vor allem die Torhüter, für Eschlikon ist das Raphael Grüter. Doch ausrichten konnte er nichts mehr, zu gut geschossen sind die Elfmeter der Tobler, die das Spiel somit noch gänzlich zu drehen vermochten und als Sieger hervor gingen. Es war das Auftaktspiel zu einem interessanten, fairen und spannenden Herdern-Cup.

Cup dient der Standortbestimmung

Die Teams befinden sich schon seit einigen Wochen in der Vorbereitungsphase, umso wichtiger bezeichnen sie den Herdern-Cup. Insbesondere für die Trainer scheint eine Teilnahme hier nur Positives mit sich zu bringen. «Zwar haben alle Teams noch mit Absenzen zu kämpfen, aber den Trainern wird so eine Standortbestimmung ermöglicht, wie sie es sonst nirgends gibt», sagt der Eschliker Goalie Raphael Grüter. In der Region sei der Cup das einzige Vorbereitungsturnier für Teams aus diesen zwei Ligen. «Und so nehmen auch alle jeweils gerne daran teil.» Nebst Eschlikon spielten in diesem Jahr der FC Tobel-Affeltrangen, der FC Dussnang, der FC Münchwilen, der FC Kirchberg und der FC Niederwil mit. Für Letztgenannte war es die Premiere, während die Teams aus Münchwilen und Dussnang von Anfang an und jedes Mal mit dabei waren. Die Schiedsrichter sind zudem vom Ostschweizer Fussballverband aufgeboten; Seriosität also auch beim Vorbereitungsturnier.

Trockenheit ist schlimmer als die Hitze

Raphael Grüter, der beim FC Eschlikon auch als Presseverantwortlicher fungierend, betonte, dass momentan die Hitze weniger schlimm sei. «Vielmehr macht uns der stumpfe und trockene Boden zu schaffen.» So kurz vor Meisterschaftsbeginn will sich schliesslich niemand verletzen. Als angenehm bezeichnete Elmir Asani die hohen Temperaturen. Der Schiedsrichter aus St. Gallen leitete seine Partien souverän. Gewonnen wurde der Herdern-Cup zum ersten Mal vom Gastgeber selbst. FC Eschlikon setzte sich im Final gegen Kirchberg mit 4 zu 3 nach Elfmeterschiessen durch. 3. Rang belegte der FC Tobel-Affeltrangen, gefolgt vom FC Dussnang, FC Niederwil und FC Münchwilen.

Der Initiant

Vor fünf Jahren rief Stefan Scherrer, ein fussballerisches Urgestein seitens FC Eschlikon, mit dem damaligen Club-Präsidenten Thomas Muggli den Herdern-Cup ins Leben. «Der Spielmodus funktioniert, die Teams nehmen gerne daran teil, und das Clubtraining gewinnt an Attraktivität», sagt Scherrer. Er weiss, dass man mit diesem Cup in eine offene Nische getreten ist. «So kurz vor Meisterschaftsbeginn, kann es nichts Besseres geben, als sich mit unterschiedlichsten Teams zu messen.» (che)

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