Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Gachnanger Gemeindepräsident will dem Wohlstand Sorge tragen

Die Gemeinde Gachnang hat den 1. August schon am Abend davor gefeiert, mit Gemeindepräsident Roger Jung als Festredner. Er ist seit zwei Monaten im Amt.
Evi Biedermann
In Gachnang hält Gemeindepräsident Roger Jung die Festrede. (Bild: Evi Biedermann)

In Gachnang hält Gemeindepräsident Roger Jung die Festrede. (Bild: Evi Biedermann)

Eidgenössischer geht’s wohl kaum: Die Gemeinde Gachnang feierte den Nationalfeiertag bei Familie Schwizer in Oberwil. Mit Alphornklängen, Schwizerfähnli, Musik und Gesang, Wurst und Brot, einer Strohballenbar und einem krönenden Feuerwerk.

Vom erhöht gelegenen Hof des Landwirts Ivo Schwizer überblickt man nicht nur die anderen vier Orte der Gemeinde – Niederwil, Islikon, Kefikon und Gachnang – sondern geniesst auch einen prächtigen Fernblick weit übers Thurtal hinaus. Kein Wunder, waren die Plätze begehrt an diesem Abend. Die bereitgestellten Tisch- und Bankreihen mussten zweimal erweitert werden.

Essensstände statt Kühe im Stall

Wer Hunger und Durst stillen wollte, musste vom Festplatz durch den offenen Laufstall gehen, um zum Grillstand zu gelangen. Statt der 80 Kühe und Kälber, die zurzeit auf der Alp weiden, standen in den blitzsauber geputzten Reihen Stände mit Bons für Essen und Getränke. Und die Kinder hatten an diversen Spielplätzen ihren Spass.

Die Feier wird im 5-Jahres-Turnus von den fünf Ortsvereinen organisiert. Dass sie heuer bereits am Vorabend des Nationalfeiertages durchgeführt wurde, habe personelle Gründe, war von OK-Mitglied Regula Heule zu erfahren. Zur Regel soll dies aber nicht werden.

«Es geht uns gut»

Die Sonne stand schon nah am Horizont, als der neue Gemeindepräsident Roger Jung ans Rednerpult trat. Nach einem kurzen Diskurs zu global politischen Geschehnissen und deren unabsehbaren Auswirkungen lenkte er den Blick auf die Gemeinde.

Er fragte nicht nur: Was brauchen wir für die Zukunft, sondern zeigte auch Chancen auf, die er diesbezüglich für seine Gemeinde sieht: zum Beispiel eine intakte Infrastruktur, gute Schulbildung, politische Mitwirkung oder das Gefühl von Zusammengehörigkeit, wie es an diesem Abend gelebt wurde. «Es geht uns gut», stellte der seit zwei Monaten amtierende Gemeindepräsident fest, «aber wir müssen unserem Wohlstand Sorge tragen».

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.