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Frauenfelder Jodlerküken erwärmen das Herz und die Seele

Auf den Hof der Familie Müller in Gachnang lockte am Sonntag nicht nur das Prachtwetter, sondern auch Ländlermusik und Jodelgesang.
Andreas Taverner
Die Frauenfelder Jodlerküken unter der Leitung von Christine Tschanz (links) und Kurt Schweizer an der Handorgel. (Bild: Andreas Taverner)

Die Frauenfelder Jodlerküken unter der Leitung von Christine Tschanz (links) und Kurt Schweizer an der Handorgel. (Bild: Andreas Taverner)

«Der Unterschied zum Open Air ist, dass der Anlass Freude und Harmonie auszeichnet», sagt Elias Schönenberger, Pressechef vom Jodel-Doppelquartett Frauenfeld, das für die Organisation der diesjährigen Darbietungen der Hofener Chilbi verantwortlich zeichnet. «Ein Jodellied zeichnet sich dadurch aus, dass es den Einzelnen im Herzen berührt», erklärt Schönenberger die Besonderheit des Jodelgesangs.

So berührte sichtlich das Jodelduett Kiser-Hodel die Gemüter der rund 300 Besucher auf dem Hof der Familie Müller ob Gachnang. Die zwei Schwestern Iren Kiser und Hedy Hodel traten in Schwyzer Sonntagstracht auf, da sie im Innerschweizer Kanton aufgewachsen sind. Eines ihrer Lieder lautete «Wenn’s z’fyre git». Damit erfreuten sie Jung und Alt, die andächtig zuhörten.

«Füdlibürger» von den Jüngsten

Etwas frechere Lieder sangen die Frauenfelder Jodlerküken, der Nachwuchsverein des Jodel-Doppelquartetts. Unter der Leitung von Christine Tschanz und begleitet von Kurt Schweizer an der Handorgel, trugen sie das Lied «Füdlibürger» gekonnt vor – ganz zur Freude der Anwesenden. Viele von ihnen hatten unter der rund 150-jährigen und rund 20 Meter hohen Linde einen idealen Schattenspender gefunden. So wie das Paar, das extra aus dem Kanton Zürich zur Chilbi angereist ist. «Es tut meiner Seele gut, und ich nehme vieles mit», sagte die Besucherin. Auch deshalb nimmt sie den weiten Weg seit vielen Jahren auf sich.

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