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Sirnacher Dreikönigskonzert wird neu zweimal aufgeführt

Das Dreikönigskonzert hat in den vergangenen Jahren mehr Leute angelockt, als in der katholischen Kirche in Sirnach Platz finden. Einige von ihnen mussten jeweils nach Hause geschickt werden. Am nächsten Wochenende finden deshalb erstmals zwei Aufführungen statt.
Christoph Heer
Kantor Cornelius Bader freut sich, viele Besucher an den beiden Konzerten in der Kirche St. Remigius begrüssen zu dürfen. (Bild: Christoph Heer)

Kantor Cornelius Bader freut sich, viele Besucher an den beiden Konzerten in der Kirche St. Remigius begrüssen zu dürfen. (Bild: Christoph Heer)

Gute Nachrichten für all jene, die es in den vergangenen Jahren einmal getroffen hat. Immer wieder mussten die letzten Ankömmlinge nach Hause geschickt werden, da die Kapazität der katholischen Kirche schon völlig an ihre Grenzen gekommen ist.

Kantor Cornelius Bader hat sich auf Anfrage des örtlichen Pfarrers, Raimund Obrist, dazu entschlossen, das 22. Dreikönigskonzert zweimal aufzuführen. «So sollte es nun möglich sein, dass alle einen Platz in der Kirche finden. Und es wird einmal mehr für richtige Gänsehaut gesorgt sein», verspricht Bader. Das Dreikönigskonzert besticht durch viele Höhepunkte.

Konzerte

Die Dreikönigskonzerte in der katholischen Kirche St. Remigius in Sirnach finden am Sonntag, 6. Januar um 16.30 Uhr und 20 Uhr statt.

Einerseits ist natürlich das Musikalische die Basis. Andererseits sorgt auch das mit unzähligen Kerzenlichtern beleuchtete Gotteshaus für ein wunderbares Ambiente. Die weihnachtliche Musik am 6. Januar setzt sich zusammen aus gregorianischen Klängen, mittelalterlichen Sequenzen, Antifonen und Cantiones, die von einer Choralschola und Gesangssolisten interpretiert werden.

«Historische Instrumente wie Dulzian, Pommer, Gemshörner, diverse Flöten, Krummhörner oder Zinken spielen ein- bis sechsstimmige weihnachtliche Weisen und unterstützen auch die Chorwerke klanglich ideal», sagt Cornelius Bader.

Grosses Engagement für die Musik

Cornelius Bader ist Kirchenmusikdirektor, Organist, Pianist, Sänger und Gymnasiallehrer in Musik. Ein ungemein breit gefächertes Wissen kann er so in sich vereinen. Als Lehrer an verschiedenen Musikschulen, als künstlerischer Leiter diverser Ensembles und Orchester, sowie zahlreichen weiteren Engagements, findet der Sirnacher trotzdem noch Zeit seinen Hobbys zu frönen. «Das muss auch einen Platz im Leben haben. Ich koche und lese gerne, gehe ins Kino oder in ein Theater, interessiere mich für Landschildkröten und südliche Pflanzen», sagt er lachend.

Momentan ist Cornelius Bader aber in den letzten Vorbereitungsarbeiten für das Dreikönigskonzert, auf das er sich riesig freut:

«Auf die einmalige Stimmung in der göttlichen Wirkung von Licht und Musik, auf das innere Aufladen der eigenen ‹Seelenbatterie›, auf akustische Höhenflüge und einmalige Klänge von historischen Instrumenten, die man nie oder nur ganz selten zu hören bekommt, darauf freue ich mich am meisten.»

Cornelius Bader wird sich bei den Aufführungen des Konzertes voll und ganz auf die über 60 Mitwirkenden verlassen können. So, wie er es in der Konzertvorbereitung auch auf seine Schwester Andrea machen kann.

«Weitere fleissige Helfer im Hintergrund erledigen unter anderem oft administrative Belange wie Bestuhlung zu den Proben, Raumreservationen für die Ausführenden. Auch bringen sie hie und da als Stärkung in den Pausen etwas zum Knabbern mit.» Es sind zahlreiche Zahnräder, die ineinandergreifen, damit am kommenden Dreikönigstag ein unvergessliches Hör- und Seherlebnis stattfinden kann.

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