Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Für einen sichereren Schulweg in Thundorf

Der Thundorfer Gemeinderat plant nördlich des Schulhauses einige verkehrstechnische Anpassungen zu Gunsten der Sicherheit. Schüler sollen die Hauptstrasse andernorts queren. Zudem sind überall mehr Parkplätze geplant.
Samuel Koch
Ein Verkehrssignal deutet auf vorsichtige Fahrt hin. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Verkehrssignal deutet auf vorsichtige Fahrt hin. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Es ist ein zweiteiliges Projekt, das der Gemeinderat derzeit vorantreibt. Einerseits sollen in Thundorf auf bestimmten Strassenabschnitten einige neue Parkfelder sowie temporeduzierende Massnahmen eingeführt werden. Andererseits soll es beim Dreispitz einen Parkplatz sowie auf der Hauptstrasse Änderungen bei den Fussgängerstreifen geben.

Die Projektierung für letzteres liegt derzeit im Gemeindehaus öffentlich auf, wofür die Gemeinde 50'000 Franken investieren will. «Es geht primär darum, dass der Schulweg für die Kinder sicherer wird», meint der fürs Strassenwesen zuständige Gemeinderat Walter Eugster.

Parkplatz im Dreispitz mit neun neuen Parkfeldern

So sollen die zwei Fussgängerstreifen westlich und östlich der Schule aufgehoben und durch einen neuen beim Dreispitz ersetzt werden. Auf dem rund 300 Quadratmeter grossen Dreispitz, der seit längerem im Eigentum der Gemeinde ist, soll zudem ein Parkplatz mit neun neuen Parkfeldern entstehen. «So können die Schüler aus dem nördlichen Teil des Dorfes auf Quartierstrassen nahe an die Schule gelangen und via Parkplatz fast direkt vor dem Schulhaus die Strasse queren», argumentiert Eugster.

Gemeindepräsident Alois Hersche pflichtet ihm bei. Es sei sinnvoller, wenn sich die querenden Schüler auf nur einen Fussgängerstreifen konzentrierten. Zudem habe der Kanton in der Vorprüfung bereits grünes Licht erteilt. Einziger Wermutstropfen: Der Baum und die Sträucher auf dem Dreispitz müssen dafür weichen. Einsprachen gegen das Projekt beim Gemeinderat sind bis gestern jedenfalls keine eingegangen. Die Auflage dauert noch bis nächsten Mittwoch.

Eine andere Baustelle regelt der Gemeinderat in der neuen Anordnung von Verkehrsmassnahmen «Kirchberg- bis Ildbachstrasse», deren Auflage bereits abgelaufen ist. Von der Bevölkerung sind insgesamt drei Änderungswünsche eingegangen, die der Gemeinderat für die endgültige Umsetzung in seine Überlegungen miteinbezogen hat. So sind etwa zwei geplante Blumentröge bei der Einmündung des Fussweges in die Ildbachstrasse nicht weiterverfolgt worden. Auf eine Erweiterung von Tempo 30 im Bereich Ildbach verzichtet der Gemeinderat ebenso.

«Es wären zu viele und teils massive bauliche Massnahmen notwendig gewesen, um zu erreichen, dass laut kantonalem Gesetz mindestens 85 Prozent der Autos unter 38 km/h fahren»

sagt Gemeinderat Eugster. Um trotzdem temporeduzierend entgegen zu wirken, gibt es auf der Neuburgstrasse vier Verengungen – analog zu denjenigen auf der Friedbergstrasse. «Und es werden noch weitere temporeduzierende Massnahmen geprüft», meint Eugster. Allerdings müssten auch die Bedürfnisse befriedigt werden, dass grössere Fahrzeuge die Neuburgstrasse benützen können.

Kompromiss nach Nein für Parkierungsreglement

Nebenbei plant der Gemeinderat, an Obstgarten-, Stickerei-, Ildbach- und Kirchbergstrasse 14 neue Parkfelder einzuzeichnen. Das sei als Kompromiss für das Nein der Bevölkerung im Januar 2017, meint Eugster, als die grosse Mehrheit der Bechtelisgemeinde die Einführung eines Parkierungsreglements bachab geschickt hatte. Somit bleibt trotz neu geplanter Parkfelder ein regelmässiges Parkieren auf öffentlichen Strassen möglich. «Wichtig ist vor allem, dass niemand in der Nähe von Kreuzungen parkiert», meint Eugster.

Für beide Projekte rechnet die Gemeinde mit Kosten von 70'000 Franken. Sowohl für Gemeinderat Eugster als auch für Gemeindepräsident Hersche lohnen sie sich, wie sie sagen: «Für die Sicherheit der Schulkinder lohnt sich jeder Franken.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.