Netwerkveranstaltung
Schulen Frauenfeld und Industrie- und Handelsverein spannen zusammen: Weil es für eine gute Ausbildung Dialog braucht

Informations- und Meinungsaustausch unter Vertretern aus dem schulischen Umfeld und der Wirtschaft: Am Donnerstagabend kamen 70 Interessierte auf der sanierten Sekundarschulanlage Auen in Frauenfeld zusammen.

Andreas Taverner
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Das Veranstaltungs-OK: Marius Biedermann, Marco Schaffer, Marita Schneider-Kuhn, Claudio Bernold und Gerold Eger.

Das Veranstaltungs-OK: Marius Biedermann, Marco Schaffer, Marita Schneider-Kuhn, Claudio Bernold und Gerold Eger.

Bild: Andreas Taverner

Es ging um den Dialog zwischen Schule und Wirtschaft. Diesen Titel trug dann auch die Veranstaltung, die am Donnerstagabend vor 70 Interessierten in der Sekschulanlage Auen über die Bühne ging. Als Gastgeber fungierten Gerold Eger, als Vorstandsmitglied des Industrie- und Handelsvereins verantwortlich für Bildung und Schule, sowie der Auen-Schulleiter Claudio Bernold.

«Es ist eine ideale Plattform, ein Telefon zwischen Unternehmer und Schulleiter ist jederzeit möglich.»

Das sagte Eger. Rund 400 Schüler und 40 bis 45 Lehrkräfte, die sanierte Schulanlage Auen nutzen, erklärt Bernold. «Wieso sind wir hier?», fragte Eger die Anwesenden.

«Weil wir gute und zufriedene Mitarbeiter auf allen Stufen benötigen.»
An der Veranstaltung «Dialog Schule - Wirtschaft».

An der Veranstaltung «Dialog Schule - Wirtschaft».

Bild: Andreas Taverner

Dazu gehöre eine solide und gute Ausbildung – und dafür brauche es eben den Dialog zwischen Schule und Wirtschaft. Bernold stellte die verschiedenen Tools der Schule vor, die zum Teil noch recht neu sind. Zum Beispiel kann «Stellwerk 1.0» nicht mehr mit «Stellwerk 2.0» verglichen werden. «Zweiteres basiert nämlich auf dem neuen Lehrplan», erklärte er. Stellwerk ist ein standardisiertes Testsystem, das schulische Fähigkeiten objektiv vergleichbar macht. Danach ging es um Berufsfindung und Einstieg aus der Sicht der Lernenden. Geholfen habe den Jugendlichen, wenn die Berufsbeschreibung als Video daherkommt. An Informationen fehle es in der Regel nicht, eher am Interesse, meinten die befragten Schüler. Ebenfalls nicht so hilfreich sei der Berufsberater. Die Entscheidungskriterien der Jugend sind vielfältig. So beeinflussen nebst dem Schnuppern auch die Kollegen, in welche berufliche Richtung es in Zukunft gehen soll.

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