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Interview

Frauenfelder Rock am Open Air Gampel: «Für den Kick braucht es ein gesundes Mass an Nervosität»

Das Frauenfelder Rock-Trio The Rising Lights stand am Open Air Gampel auf derselben Bühne wie Sunrise Avenue, Stress und Stefanie Heinzmann. Nach ihrem Gig erzählt die Band von Explosionen und der neuen Single.
Amy Douglas
The Rising Lights am Donnerstagnachmittag auf der Bühne des Open Air Gampel. (Bild: PD/Janik Witzig)

The Rising Lights am Donnerstagnachmittag auf der Bühne des Open Air Gampel. (Bild: PD/Janik Witzig)

Von Donnerstag bis Sonntag feiern über 100'000 Musikfreunde am Open Air Gampel im Wallis. Auf dem Programm stehen Grössen wie Kygo und Sunrise Avenue sowie nationale Stars wie Bligg, Stefanie Heinzmann Lo&Leduc und Stress. Und mittendrin die Frauenfelder Rock-Band The Rising Lights. Die TZ hat mit Jovin Langenegger, Simeon Wälti und Dennis Koch nach ihrem Auftritt am Donnerstag gesprochen.

Sie kommen direkt von der Bühne. Wie geht’s?

Simeon Wälti: Es war wie eine Explosion. Wir haben gespielt – und, zack, war es wieder vorbei.

Dennis Koch: Es ist ein bisschen wie ein Rausch, der plötzlich fertig ist. Obwohl unser Auftritt am Nachmittag war, hatten wir viel Publikum.

Jovin Langenegger: Man hat zwar gemerkt, dass die Zuschauer noch fit waren. Trotzdem sind alle voll abgegangen.

Haben Sie Leute im Publikum erkannt?

Simeon Wälti: Ich habe viele bekannte Gesichter entdeckt. Da waren zum Beispiel Schulkollegen und auch ein paar Bekannte aus dem Militär.

(Bild: PD/Janik Witzig)

(Bild: PD/Janik Witzig)

Und die Nervosität?

Jovin Langenegger: Kurz vor dem Auftritt war ich eigentlich nicht mehr nervös. Da wussten wir, dass mit der Technik auch alles läuft. Da war ich voller Energie.

Simeon Wälti: Ein gesundes Mass an Nervosität gehört aber dazu, damit man abliefern kann. Diesen Kick hatten wir alle.

In Gampel spielen musikalische Grössen. Markiert dieser Auftritt den Durchbruch für Ihre Band?

Dennis Koch: Wir hoffen es. Simeon, du hast doch dazu einen guten Spruch, bring’ ihn nochmals!

Simeon Wälti: Ja, wir nehmen halt jeden Treppentritt, der kommt, und zwischendrin sind es auch mal zwei auf einmal. Beim Gampel-Auftritt waren es wohl grad zwei oder drei Stufen aufwärts.

Dennis Koch: Als wir anfingen, hätten wir nie gedacht, dass wir es so weit bringen würden.

(Bild: PD/Janik Witzig)

(Bild: PD/Janik Witzig)

Wie sind Sie zu diesem Auftritt gekommen?

Simeon Wälti: Es ist ein «long way to the top». Weil es uns im Blut liegt, frech zu sein, fragen wir eben auch die Grossen an. Dieses Jahr hat es geklappt.

Was ist der nächste grosse Traum?

Jovin Langenegger: Wir würden irgendwann gerne eine Festivaltour machen. Ich träume davon, dass die Leute extra an ein Festival gehen, weil wir dort spielen. Und dass sie Freude an unserer Musik haben. Nach oben ist alles offen.

Vergangene Woche haben Sie die neue Single «Favourite Drug» veröffentlicht.

Dennis Koch: Im Song geht es darum, dass gewisse Dinge zwar total erfüllend sind, jedoch uns nicht wirklich gut tun.

Simeon Wälti: Das kann zum Beispiel eine Beziehung sein, ein Lebensstil oder effektiv auch eine Droge sein. Manchmal ist es für mich sogar die Musik. Ich kann nicht genug davon bekommen, investiere alles darin und komme kaum mehr zu genügend Schlaf.

(Bild: PD/Janik Witzig)

(Bild: PD/Janik Witzig)

Was machen Sie denn nebst der Musik?

Jovin Langenegger: Ich bin an der ETH im Elektroingenieur-Masterstudium.

Dennis Koch: Simeon und ich sind Lehrer. Nächste Woche übernehme ich meine erste Sekundarschulklasse. Wir haben alle auf den Rat unserer Eltern gehört, neben der Musik einen Plan B zu haben. Das hat den Vorteil, dass viel weniger Druck auf der Band lastet und wir die Musik so als Hobby geniessen können.

Und wie geht es nun heute noch weiter für The Rising Lights im Wallis?

Dennis Koch: Jetzt nehmen wir uns erst einmal Zeit für unsere Fans, die extra wegen uns ins Wallis gereist sind. Dafür wollen wir uns bei ihnen erkenntlich zeigen.

Simeon Wälti: Genau. Und das bringt uns auch dorthin, wo etwas läuft. Jetzt können wir das Festival so richtig geniessen.

Weitere Infos zur Band unter www.therisinglights.com

(Bild: PD/Janik Witzig)

(Bild: PD/Janik Witzig)

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