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Der Frauenfelder Turf-Club Präsident Heinz Belz achtet auf seine Gesundheit

Heinz Belz liebt seine Heimatstadt Frauenfeld und ist gerne in Bewegung. Er bevorzugt Fussball, will nicht whats­appen und kann nicht kochen. Dafür geht er gerne golfen oder trinkt mit SVP-Politiker Jürg Stahl aus Winterthur auch mal einen Wein.
Maria Keller
Heinz Belz in seinem Büro in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Heinz Belz in seinem Büro in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Warum wollen Sie unbedingt in Frauenfeld wohnen und ­nirgendwo anders?

Ich bin in Frauenfeld aufgewachsen und hier zur Schule gegangen. Zwischendurch war ich in Amerika, England, Deutschland, bin aber immer wieder zurückgekommen. Schliesslich habe ich hier 1977 meine Bankfiliale eröffnet, wo ich auch lange ­Direktor war.

Wenn Sie den Thurgau ver­lassen müssten, wohin würden Sie ziehen?

Ich bleibe lieber in Frauenfeld, da gibt es keine zweite Wahl. Die Wohnqualität hier ist einzigartig, und die Stadt ist verkehrstechnisch sehr gut verbunden, was für mich ideal ist, da ich oft in Zürich bin und so schnell dort sein kann.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Das ist mein Wohnort hier in Frauenfeld, wo ich auch eine Eigentumswohnung gebaut habe.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Jeden Morgen gehe ich eine Stunde lang laufen und vollziehe ein autogenes Training. Ich esse gesund und habe einen strukturierten Tag. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste, um gesund zu bleiben: eine Struktur zu haben. Alle zwei Wochen gehe ich ausserdem zur Massage.

Können Sie kochen?

Nein, daran habe ich kein Interesse. Ein paar Wienerli kriege ich gerade noch so hin.

Ihr Restaurant-Tipp lautet …

Da könnte ich sehr viele nennen. Beispielsweise das «Landhuus» und die «Lengmatta» in Davos Frauenkirch, das Hotel Restaurant Schiff in Mammern, die «Traube» in Uesslingen-Buch oder der «Eigenhof» in Weinfelden.

Ihre liebste Glace-Sorte ist ...

Haselnuss.

Was hören Sie im Auto?

Bevorzugt klassische Musik.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Soeben habe ich Whatsapp gelöscht. Ich mag Sport-Apps sehr gerne, zum Beispiel das App der Bundesliga oder «Kicker», denn ich schaue sehr gerne Fussballmatches.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Meine Mappe mit Agenda, Handy und Hausschlüssel.

Worauf freuen Sie sich an einem freien Wochenende?

Darauf, mit meiner Familie zusammen zu sein. Ich habe eine Tochter. Oder ab und zu Golf spielen zu gehen. Das mache ich aber alleine.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Mit Heinz Belz kann man über alles reden. (Bild: Donato Caspari)

Mit Heinz Belz kann man über alles reden. (Bild: Donato Caspari)

Mit mir kann man über alles reden, ich bin offen für alles. Das ist wichtig im Leben, denn dann bekommt man auch alles, was man will. Wenn man höflich und anständig ist und sich dadurch ein grosses Netzwerk aufbauen kann, dann kommt man weit.

Lügen Sie manchmal?

Nein, denn mit Lügen kommt man nicht weit. Leider sind sie heutzutage gängig, da braucht man für jedes Geschäft einen Anwalt. An dieser Gier und Unehrlichkeit geht unsere Gesellschaft kaputt.

Mit wem würden Sie gerne einen Tag lang tauschen?

Mit einem Hoteldirektor. Ich bin gerne unter Leuten und knüpfe neue Kontakte.

Ihr erster Traumberuf war?

Sekundarlehrer. Später auch einmal Pfarrer. Es hat mich auf die kaufmännische Linie gestossen. Ich bereue aber nichts.

Was schätzen Sie an Ihrer Partnerin besonders?

Meine Frau ist eine super Ehefrau, eine bessere könnte ich nicht haben. Sie ist intelligent, attraktiv, hilfsbereit. Eine Hausfrau «comme il faut». Wir sind schon seit 49 Jahren verheiratet.

Mit wem würden Sie gerne einmal Wein trinken?

Mit dem Winterthurer Politiker Jürg Stahl. Das mache ich auch, wir gehen ab und zu miteinander essen.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Ich bin in jedem Handwerk die grösste Banause. Dieses Fachgebiet interessiert mich aber auch überhaupt nicht.

Was möchten Sie unter allen Umständen in diesem Leben noch machen?

Nichts. Ich habe alles was ich will und habe nichts verpasst. Wenn ich etwas machen will, kann ich das jetzt tun. Glücklicherweise bin ich auch gesund genug dazu. Wenn ich nochmals
20 Jahre zurückspulen könnte, würde ich vermutlich in die Politik gehen, jetzt bin ich zu alt dafür. Die Politik braucht junge Leute, die sich engagieren. Damals hatte ich keine Zeit dafür.

Ihr Kind macht Sie glücklich, wenn …

Jeden Tag. Ich bin unglaublich stolz auf meine Tochter, die sehr intelligent und attraktiv ist.

Sie sind kein Vegetarier, weil …

Ich auf meine Ernährung schaue. Ich bin vielleicht ein halber Vegetarier: Ich esse wenig Fleisch, dafür aber viel Fisch, Gemüse und Salat. Ich mache Vegetarier auch nicht herunter, das ist Ansichtssache.

Was finden Sie an sich gut?

Ich bin gerne gut gekleidet, gepflegt und sauber. Danach kann man Leute betiteln. Ausserdem bin ich ein Perfektionist.

Was würde Ihre Mutter über Sie sagen?

Dass ich ein halbes Weib bin, weil ich eitel sein kann und Freude an schönen Kleidern habe.

Ruhig einschlafen können Sie, wenn …

Sofort. Ich habe nie Probleme mit dem Einschlafen.

Was ist Ihr heimliches Hobby?

Golfen und Lesen. Zurzeit lese ich das Buch «Wo Gott und Medizin sich treffen» von Neale D. Walsch und Brit Cooper.

Wenn Geld kein Problem wäre, würden Sie sich welches Auto kaufen?

Einen Aston Martin.

Freunde kennen Sie unter dem Spitznamen …

Meine französischen Freunde nennen mich Enz, weil sie das H nicht aussprechen können.

Eigentlich ist Heinz Belz immer gerne in Bewegung. (Bild: Donato Caspari)

Eigentlich ist Heinz Belz immer gerne in Bewegung. (Bild: Donato Caspari)

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrem Vater?

Er will es immer besser wissen als ­andere.

Welche Eigenschaft haben Sie von meiner Mutter?

Wir sind Hypochonder.

Was soll auf Ihrem Grabstein stehen?

Das Leben geht weiter …

Zur Person

Heinz Belz wurde im August 1942 in Frauenfeld geboren und bleibt seiner Heimatstadt auch heute treu, unter anderem als Präsident des Turf-Vereins Frauenfeld. Auf der faulen Haut liegen ist nichts für den Gründer der Finacon H. Belz AG, Frauenfeld. Er ist immer gern in Bewegung und unter Leuten.

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