Für Esswaren die es sonst nicht gibt: Das Weinfelder Parlament spendete an «Tischlein Deck Dich»

Am Donnerstagabend konnten die amtierende und die ehemalige Parlamentspräsidentin dem Weinfelder Team von «Tischlein Deck Dich» einen Check übergeben. Die Freude über die 1800 Franken war gross.

Sabrina Bächi
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Die amtierende Parlamentspräsidentin Claudia Bieg übergibt mit ihrer Vorgängerin Alexandra Beck (rechts) den Check an Rita Bär, Leiterin «Tischlein Deck Dich» Weinfelden.

Die amtierende Parlamentspräsidentin Claudia Bieg übergibt mit ihrer Vorgängerin Alexandra Beck (rechts) den Check an Rita Bär, Leiterin «Tischlein Deck Dich» Weinfelden.

Bild: Reto Martin (Weinfelden, 27. August 2020)

An ihrer der vergangenen Stadtparlamentssitzung machte das Präsidium darauf aufmerksam, dass es schön wäre, wenn die Parlamentarier ihren Sold der Organisation «Tischlein Deck Dich» spenden würden. Stadtschreiber Reto Marty hat die Spenden gesammelt und am Donnerstagabend konnte der Check übergeben werden. 1800 Franken kamen zusammen.

Alexandra Beck und Claudia Bieg konnten ein selbstgestaltetes Plakat übergeben. Sie freuten sich. Die Spendenaktion war ein Gemeinschaftswerk der ehemaligen und amtierenden Parlamentspräsidentin. «Wir wissen nicht, wer wie viel gespendet hat, schätzen aber, dass rund die Hälfte einen Beitrag geleistet hat», sagt Alexandra Beck.

Gutscheine bei zwei Geschäften hinterlegt

Da das Team von «Tischlein Deck Dich» in Weinfelden kein Geld annehmen darf, haben die beiden Präsidentinnen entschieden, Gutscheine bei zwei Weinfelder Geschäften zu hinterlegen.

«Ich und mein Team können dann dort für je 900 Franken Esswaren einkaufen, welche die Leute, die hier regelmässig Esswaren abholen, bei uns sonst nicht erhalten», sagt Rita Bär, die Leiterin des Teams in Weinfelden. Das seien etwa Nussgipfel, Schnitzelbrot, Wähe oder Pouletfleisch.

«Wir haben die Bäckerei Strassmann und die Hirschenmetzg berücksichtigt, das diese beiden Geschäfter wöchentlich Esswaren an das Tischlein Deck Dich spenden», sagt Claudia Bieg. Für ihr Team seien die 1800 Franken sehr viel Geld, betont Rita Bär. Sie freut sich, dass sich die Parlamentarier so grosszügig zeigten.

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