Für einen guten Zweck
Unterstützung mit Genuss verbunden: Die Erlöse des Gilde-Kochtags in Aadorf kommen MS-Betroffenen zugute

Zum zweiten Mal fand in Aadorf der Gilde-Kochtag zu Gunsten der Schweizerischen MS-Gesellschaft statt. Der Erlös aus dem samstäglichen Mittagsmenü gibt den Betroffenen von Multiple Sklerose die Gewissheit, nicht allein zu sein.

Kurt Lichtensteiger
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Joel Hintzer (Koch), Stephan Roth, Simone Sammer (2. Lehrjahr), Monika Berweger und Bianca Roth.

Joel Hintzer (Koch), Stephan Roth, Simone Sammer (2. Lehrjahr), Monika Berweger und Bianca Roth.

Bild: Kurt Lichtensteiger

Nicht vor dem Gemeindezentrum wie bei der ersten Auflage, sondern im Restaurant und Hotel Heidelberg waren die Tische einladend gedeckt, um die samstäglichen Mittagsgäste zu empfangen. Diese, mit der Genugtuung, einen guten Zweck mit Genuss zu verbinden, liessen nicht lange auf sich warten. Und schon konnten die Geschäftsführenden Bianca und Stephan Roth mit ihren Gehilfen das köstliche Risotto schöpfen. Vereinzelte hatten mit einem Take-away-Service vorliebgenommen. Wie auch immer, der Zweck blieb derselbe: Solidarität zu MS-Betroffenen. Die finanzielle und ideelle Unterstützung dürfte diesen eine willkommene Erleichterung sein.

Solidarische Pächterfamilie

Stellvertretend für die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft liess sich Monika Berweger, Vorstandsmitglied der Regionalgruppe Thurgau, einen Besuch nicht nehmen. «Ich habe der Familie Bianca und Stephan Roth für ihr grosses Herz und ihre Bereitschaft zur Teilnahme bestens gedankt», sagt die ehrenamtlich tätige Frauenfelderin. Die Spende wirke für die Betroffenen nicht nur beruhigend, entlastend und verbindend, sondern diene auch der Forschung.

«Es ist nicht zu vergessen, dass sich die MS-Gesellschaft zu über 80 Prozent aus privaten Spenden finanziert und finanzielle Unterstützung deshalb wichtig ist.»

Im Thurgau finde neben Aadorf heute auch in Frauenfeld und Amriswil ein Gilde-Kochtag statt. Zwar habe die Pandemie die Durchführung des karikativen Anlasses erschwert, dennoch stünde der Thurgau mit den drei Orten schweizweit sehr gut da.

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