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Gemeinde Tobel-Tägerschen informiert über Zwischenstand der Ortsplanungsrevision

Vor einem Jahr startete der Gemeinderat die Ideensammlung für die Ortsplanungsrevision. Am Montagabend informierte er über den Zwischenstand des Projektes. Das Interesse hielt sich in Grenzen.
Christoph Heer
Ortsplaner Hanspeter Woodtli informiert über den aktuellen Stand der Planung. (Bild: Christoph Heer)

Ortsplaner Hanspeter Woodtli informiert über den aktuellen Stand der Planung. (Bild: Christoph Heer)

«Vor Jahresfrist haben wir die Einwohner von Tobel und Tägerschen mit ins Boot geholt», sagt Gemeindepräsident Rolf Bosshard. «Für die mittel- und langfristige Planung und Weiterentwicklung unserer Gemeinde war es uns von Beginn an ein grosses Anliegen, die Meinungen, Ideen und Inputs aus der Bevölkerung mit in die Ortsplanungsrevision einfliessen zu lassen.»

«In den vergangenen zehn Jahren wurden viele neue Vorschriften herausgegeben.»

Es ist am Montagabend die Informationsveranstaltung im Pfarreiheim, an welcher sich nur rund 20 Einwohner – davon zwei Frauen – über den neusten Stand der Dorfentwicklung informieren. Ortsplaner Hanspeter Woodtli erklärte den doch eher komplizierten Teil der ganzen Ortsplanungsrevision. Ebenso stellt er den Entwurf der kommunalen Richtplanung vor, der am später folgenden Apéro auch zu interessanten Diskussionen anregt. «In den vergangenen zehn Jahren wurden viele neue Vorschriften herausgegeben», sagt Woodtli. «Was aber stets das Ziel innerhalb der Vorgaben des kantonalen Richtplanes ist, bezeichnen wir als Siedlungsentwicklung nach Innen – mit der Berücksichtigung angemessener Wohnqualität.» Auch solle vermehrt die Verfügbarkeit von Bauland gefördert werden.

Die Vernehmlassung, in welche die Einwohner nun bis Ende Mai Einblick nehmen und ihre Meinungen dazu in schriftlicher Form abgeben können, zählt satte 60 Seiten. Drei wichtige Punkte sind dahingehend die Aufwertung der Hauptstrasse, die Förderung der Komturei und die Siedlungsabgrenzungen.

Der Richtplan gilt nicht nur als kommunales Führungsinstrument. «Er wirkt auch als wegweisendes Instrument für Gemeindebehörde, Schulbehörde und andere», sagt Woodtli weiter.

Eine äusserst interessante Zukunftsvision könne auch die Installation von autonomem Busverkehr innerhalb der Gemeinde sein. Rolf Bosshard betont indes, dass diese Art von Dienstleistung erst in der Testphase sei. «Mit dem Blick nach vorne könnte das aber eine gute Lösung sein, um unsere Weiler verkehrstechnisch besser anzubinden. Zudem würden die Busse ohne Chauffeur verkehren und würden quasi auf Knopfdruck den Passagier an seinem Standort abholen», sagt der Gemeindepräsident.

Bis Ende Mai werden nun von der Bevölkerung weitere Ideen und Anmerkungen gesammelt und geprüft, ehe das ganze Paket zur Vorprüfung an den Kanton weitergeleitet wird. «Dort wird es dann sicher ein halbes Jahr dauern, bis wir eine Antwort erhalten, danach werden wir alles bereinigen, sodass im besten Fall an der Gemeindeversammlung im Herbst 2020 über die Ortsplanungsrevision abgestimmt werden kann», sagt Hanspeter Woodtli.

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