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Frühe Entscheidung: Niederlage der Thurgauer steht bereits nach 20 Minuten fest

Der HC Thurgau muss in der Swiss League weiterhin auf seinen zweiten Sieg in Folge warten: Gegen den SC Langenthal unterlagen die Thurgauer klar mit 0:5.
Markus Rutishauser
Der Frauenfelder Torhüter Nicola Aeberhard musste fünfmal hinter sich greifen. (Bild: Mario Gaccioli (26.10.2018))

Der Frauenfelder Torhüter Nicola Aeberhard musste fünfmal hinter sich greifen. (Bild: Mario Gaccioli (26.10.2018))

Das trübe Herbstwetter passte zum Auftritt des HC Thurgau vor 2272 Zuschauern in Langenthal. Die Ostschweizer verbauten sich den vierten Saisonsieg bereits in den ersten 20 Minuten, als sie vom Tempo der Oberaargauer meist in die Defensive gedrängt mit 0:3 ins Hintertreffen gerieten. Nach einem torlosen Mitteldrittel machte das Team des schwedischen Headcoaches Per Hanberg den Sack bereits in der 43. Minute zu. Den Thurgauern bietet sich morgen die Chance, sich für die ungenügende Leistung in der Schorenhalle zu rehabilitieren. Diese Aufgabe wird im Heimspiel gegen den Tabellendritten Olten allerdings nicht leicht sein. Spielbeginn im Weinfelder Güttingersreuti ist um 20 Uhr.

Hohes Tempo beim Start in die Partie

Die Langenthaler, die am Freitag in Visp zwei Punkte verloren haben, wollten gestern von Beginn an zeigen, wer in der Schorenhalle das Spieldiktat führt. Nach einer überstandenen Unterzahl, während derer der HCT durch Fabio Hollenstein nur zu einer guten Abschlussmöglichkeit kam, drückten sie so richtig aufs Tempo. Mit einem Distanzschuss von Yves Müller ging der SCL nach gut sieben Spielminuten bereits in Führung. Nur drei Minuten später doppelte Dario Kummer auf Vorarbeit von Topscorer Stefan Tschannen zum 2:0 nach.

Thurgauer ohne Präzision

Bei den Ostschweizern passte dagegen wenig zusammen. Da im Spielaufbau die nötige Präzision fehlte, waren sie kaum gefährlich vor dem Kasten von Langenthals Keeper Philip Wüthrich. Ganz im Gegenteil: 64 Sekunden vor Drittelsende lenkte Tom Gerber einen Schuss von Kim Karlsson zum leistungsgerechten 3:0-Pausenstand ab. Nach dem Wiederbeginn vermochte Thurgau das Geschehen etwas auszugleichen. Die beste Chance zum Anschlusstreffer vergab Lars Frei in der 34. Minute in Überzahl. Er scheiterte am stark reagierenden SCL-Schlussmann. Die Gastgeber handelten sich in dieser Phase noch eine zweite Strafe ein. Die Mair-Truppe vergab aber auch diese Gelegenheit, das Skore kurz vor Drittelsende zu verkürzen.

Schwach in der Offensive und ideenlos im Powerplay

Die Langenthaler schienen ihren Vorsprung in allererster Linie verwalten zu wollen. Dies gelang bis zur zweiten Sirene ohne grossen Aufwand, weil die Thurgauer in der Offensive insgesamt zu wenig zwingend und im Powerplay zu ideenlos agierten. Den Schlussabschnitt mussten die Ostschweizer mit einem Spieler weniger beginnen, weil sie fünf Sekunden vor der zweiten Sirene ihre zweite Zweiminutenstrafe kassierten. Zwar überstand Thurgau diese Unterzahl schadlos, doch nur acht Sekunden, nachdem Melvin Merola wieder aufs Eis zurückkehren durfte, veredelte Giacomo Dal Pian die Vorarbeit des Ex-Thurgauers Toms Andersons mit dem wegweisenden 4:0. Dieser Gegentreffer aus kurzer Distanz beraubte die Gäste vorzeitig ihrer Hoffnungen auf einen Punktezuwachs in der Schorenhalle. Daran konnte auch die unermüdliche Unterstützung durch ihre mitgereisten Anhänger nichts mehr ändern. So wurde SCL-Keeper Philip Wüthrich am Ende vom einheimischen Publikum für seinen Shutout gefeiert.

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