«Frohe Botschaft» in Sachen zentrumsnahe Stadtentlastung für die Grüne Partei Frauenfeld

Die Stadt Frauenfeld will auf eine zentrumsnahe Stadtentlastung verzichten und stattdessen die offenen Massnahmen aus den früheren Aggloprogrammen angehen. Das begrüsst die Grüne Partei Frauenfeld.

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Städtisches Nadelöhr: grosses Verkehrsaufkommen am Holdertorkreisel kurz vor Mittag. (Bild: Reto Martin)

Städtisches Nadelöhr: grosses Verkehrsaufkommen am Holdertorkreisel kurz vor Mittag. (Bild: Reto Martin)

(red) «Ein weiteres Jahr für verkehrsberuhigende Massnahmen verloren und Hunderttausende von Franken in den Sand gesetzt»: So lasse sich zusammenfassen, wofür der Stadtrat in einer Medienmitteilung zum Verzicht auf die zentrumsnahe Stadtentlastung Dutzende von Zeilen benötigte. Das schreibt die Grüne Partei Frauenfeld.

Man müsse bei der Lektüre der Medienmitteilung genau hinschauen, um im zweitletzten Satz die frohe Botschaft zu finden.

«Dabei hätte es der Stadtrat schon viel früher besser wissen können, wenn er denn gewollt hätte.»

Aber es habe offenbar unverbrauchte Kräfte gebraucht, um zu dieser überfälligen Einsicht zu gelangen.

Zuerst die offenen Massnahmen aus früheren Aggloprogrammen angehen

Jetzt werde auf eine zentrumsnahe Stadtentlastung verzichtet. Dafür sollten die offenen Massnahmen aus den früheren Aggloprogrammen angegangen werden, darunter verschiedene verkehrsberuhigende Massnahmen im Stadtzentrum.

Die Grünen Frauenfeld begrüssen dieses von Stadtrat Andreas Elliker skizzierte Vorgehen und sind überzeugt:

«Mit dem längst überfälligen Leitsystem für die Frauenfelder Tiefgaragen kann der überbordende hausgemachte Verkehr eingedämmt werden.»

Frauenfeld solle nun Musterschüler werden, müsse dafür aber wegen eigenen Unvermögens nachsitzen.