Freunde werfen in Diessenhofen gemeinsam die Angel aus

Insgesamt 44 Fischerinnen und Fischer haben am Samstag beim Freundschaftsfischen der Fischerzunft Diessenhofen ihr Petri Glück versucht.

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Bernd Sing aus Radolfzell mit seinem gefangenen Alet. (Bild: PD)

Bernd Sing aus Radolfzell mit seinem gefangenen Alet. (Bild: PD)

(red) Infolge des Hitzesommers 2018 war das Fischen auf Äschen und Forellen auch in der Saison 2019/2020 nicht gestattet.

Weissfische wie Alet und Barbe haben die hohen Rheintemperaturen dagegen wesentlich besser ertragen. Vor allem dem Alet – auch Döbel genannt – schien das warme Wasser sehr zu passen. Daher hat sich die Fischerzunft Diessenhofen entschlossen, im Rahmen ihres Freundschaftsfischen am vergangenen Samstag auf diese Spezies zu fischen, was nicht weniger spannend ist.

Ab 6.30 Uhr hatten 44 Fischerinnen und Fischer die Startberechtigung zur Teilnahme gelöst und konnten bis um 14 Uhr an der über sieben Kilometer langen Fischenz der Bürgergemeinde Diessenhofen ihr Petri Glück versuchen.

Felchenchnusperli und Kretzer auf den Tellern

In der Rhyhalle fand das Fischessen statt. Über 900 Gäste aus Diessenhofen und der Region konsumierten bei gemütlichem Beisammensein und fetziger Unterhaltungsmusik die gebackenen Kretzer und Felchenchnusperli bis in den späten Nachmittag hinein. Die Tombola fand bei den Gästen einen hohen Anklang und war bereits vor 16 Uhr ausverkauft.

Von den 44 Teilnehmern aus den Kantonen Thurgau, Zürich sowie St. Gallen und zwölf Personen vom Fischerverein Mittelrheintal sowie aus dem Bundesland Baden Württemberg, haben 26 Fischer mindestens einen Alet gefangen. Total wurden 58 Alet, mit einem Durchschnittsgewicht von 856 Gramm und einer Durchschnittslänge von 45.18 Zentimetern gefangen. Der jüngste Fischer war 9 Jahre alt.