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Serie

Freude mit alten Weihnachtsdekorationen in Frauenfeld

Im Quartiertreffpunkt Talbach gab es am Samstag alten, wertvollen Weihnachtsschmuck zu günstigem Preis.
Hugo Berger
Tim zeigt einen Teil des zu verkaufenden Schmucks. (Bild: Hugo Berger)

Tim zeigt einen Teil des zu verkaufenden Schmucks. (Bild: Hugo Berger)

Was der eine nicht mehr braucht, bereitet vielleicht jemand anderen Freude. Das ist die Idee, die hinter der Weihnachtsschmuckbörse steckt. Am Samstag wurde sie unter dem Motto «Freude machen, statt wegwerfen» von Quartierverein Ergaten-Talbach und der Pro Juventute Sektion Schaffhausen und Thurgau zum vierten Mal durchgeführt.

Dass die Idee auf fruchtbaren Boden fällt, bewies die grosse Auswahl. Schön wie in einem Kaufhaus wurde das ganze Spektrum an Weihnachtsschmuck für den Innen- und Aussenbereich im Quartiertreffpunkt Talbach präsentiert.

«Jinge Bells» auf Knopfdruck

Da sind etwa die Nikoläuse. Grosse, kleine, in roten oder schwarzen Mänteln, mit lustigen und ernsten Gesichtern buhlen sie um die Gunst der Besucher, als wüssten sie, dass es ihre zweite und vielleicht letzte Chance ist, noch einmal unter dem Weihnachtsbaum zu stehen. Einer kann gar auf Knopfdruck auf dem Saxofon das Weihnachtslied «Jingle Bells» spielen.

Kerzenständer, Engel und kleine Tannenbäume ergänzen das Angebot. Einen Blickfang sind die zahlreichen Christbaumkugeln. «Es gibt unterschiedliche Qualitäten», verrät Therese Baumgartner vom Quartierverein. Sehr begehrt seien die alten von Hand bemalten Glaskugeln. Eine Frau habe am Morgen gleich 20 Stück gekauft.

Den Anstoss für das Weihnachtsfieber geben

Zu den Preisen meint Sigrid Wrensch von Pro Juventute: «Wir halten diese bewusst tief, manche Leute runden den Betrag von sich aus auf». Ausnahmsweise gibt es sogar etwas gratis, wie Wrensch verrät. So habe man einer Besucherin die Weihnachtskrippe geschenkt, die ihr so sehr gefallen habe, die sie sich aber nicht leisten konnte.

Der Besuch der Weihnachtsbörse könne auch den Anstoss dafür geben, nach langer Pause wieder einen Weihnachtsbaum zu schmücken. Einer Frau hätten die Sachen so gut gefallen, dass sie schliesslich einen Korb voll davon kaufte. Beim Hinausgehen habe sie strahlend gesagt: «Jetzt habe ich so viele schöne Dekos, dass ich gar nicht anders kann, als einen Baum zu schmücken.»

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