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Freistellung des Vize-Rektors der PHTG: Kritische Fragen im Grossen Rat

Mit einer Einfachen Anfrage will GP-Kantonsrat Peter Dransfeld vom Regierungsrat wissen, was es mit der Freistellung von Matthias Begemann in der Pädagogischen Hochschule Thurgau auf sich hat.
Larissa Flammer
Campus der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen. (Bild: Nana do Carmo)

Campus der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen. (Bild: Nana do Carmo)

Ende November hat sich die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) per sofort von ihrem Gründungsprorektor Matthias Begemann getrennt. Der stellvertretende Leiter wurde freigestellt, weil «grundlegende Meinungsverschiedenheiten» bestanden.

Am Mittwoch hat nun Kantonsrat Peter Dransfeld (GP, Ermatingen) eine Einfache Anfrage im Grossen Rat eingereicht. Er schreibt: «Die Verdienste von Matthias Begemann werden rundum gelobt, auch vom Hochschulrat. Umso schwieriger zu verstehen ist, weshalb und unter welchen Umständen er die Hochschule verlässt.»

Dransfeld will vom Regierungsrat wissen: «Pflegt die PH eine Kultur der offenen Kommunikation, die unterschiedliche Meinungen respektiert?» Er fragt auch, ob die Regierung Kenntnis von Verfehlungen des Betroffenen hat, die eine sofortige Freistellung rechtfertigen und ob unterschiedliche Stimmen intern wie extern angehört wurden.

Frage zu Begemanns Erkrankung

Matthias Begemann hat seit bald zwei Jahren gesundheitliche Probleme, im vergangenen halben Jahr musste er sich zwei Operationen unterziehen, wie der 60-Jährige vergangene Woche gegenüber unserer Zeitung sagte. Er ist immer noch teilweise krankgeschrieben.

Matthias Begemann. (Bild: Website PHTG)

Matthias Begemann. (Bild: Website PHTG)

Peter Dransfeld will daher vom Regierungsrat wissen: «Geht mit der Freistellung eine Kündigung einher? Wurde die Würde des Betroffenen auch angesichts seiner schweren Erkrankung geachtet?» Und weiter, ob Begemann bis zum Pensionsalter sein volles Gehalt erhalten soll, ohne arbeiten zu dürfen. Das wären laut Dransfeld vermutlich insgesamt gegen 1 Million Franken.

Zum Schluss schreibt Dransfeld: «Die Fachwelt im In- und Ausland, das Personal und potenzielle Nachfolger können den Vorgang nur nachvollziehen, wenn er rundum überzeugend geklärt wird. Ansonsten droht nachhaltiger Schaden für die PH und den Kanton.»

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