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«Ich hätte gerne weitergearbeitet»: Freigestellter Vize-Rektor der PH Thurgau sah den Entscheid kommen

Gründungs-Prorektor Matthias Begemann hätte gerne weiter für die Pädagogische Hochschule Thurgau gearbeitet. Diese Woche wurde der 60-Jährige per sofort freigestellt. Er ist aufgrund von kürzlich erfolgter Operationen noch teilweise krankgeschrieben.
Larissa Flammer
Der Campus der Pädagogischen Hochschule Thurgau in Kreuzlingen. (Bild: Nana do Carmo)

Der Campus der Pädagogischen Hochschule Thurgau in Kreuzlingen. (Bild: Nana do Carmo)

Die Trennung der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) von Matthias Begemann, einem der Gründungs-Prorektoren, erfolgte mittels einer Freistellung. Wie Begemann am Freitag gegenüber unserer Zeitung sagte, ist er seit bald zwei Jahren gesundheitlich angeschlagen, musste sich in jüngster Zeit zwei Operationen unterziehen und ist noch teilweise krankgeschrieben.

Am Dienstag informierte der Hochschulratspräsident die Mitarbeitenden darüber, dass Begemann «die PHTG per sofort verlassen wird». Grund seien «grundlegende Meinungsverschiedenheiten».

Wie es für ihn persönlich weitergeht, weiss Matthias Begemann im Moment nicht.

«Es ist keine einfache Situation.»

Am Donnerstag war der 60-Jährige damit beschäftigt, sein Büro zu räumen und die Übergabe der Dokumente zu regeln.

Begemann hätte gerne weitergearbeitet

Matthias Begemann. (Bild: Website PHTG)

Matthias Begemann. (Bild: Website PHTG)

Den Entscheid des Hochschulrats hat der bisherige Prorektor kommen sehen. «Allerdings habe ich auf eine Lösung gehofft.» Die Trennung entspricht nicht seinem Wunsch. «Ich hätte gerne weitergearbeitet.» Auf die Pädagogische Hochschule Thurgau würden spannende Projekte zukommen, an denen er gerne mitgewirkt hätte.

Zu den Gründen für seine Freistellung und die Meinungsverschiedenheiten möchte sich Begemann nicht weiter äussern.

Fürs Erste versuche er nun, die Situation zu bewältigen. «Mich haben viele überraschte Mitteilungen und solidarische Bekundungen erreicht.» Diese anerkennenden Äusserungen würden in dieser schwierigen Situation helfen.

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