Freibäder in Aadorf, Münchwilen und Stettfurt öffnen in der kommenden Woche

Fürs Wochenende ist kein Badewetter prognostiziert. Die drei Freibäder öffnen deshalb erst etwas später und nutzen die Zeit, um ihre Schutzkonzepte umzusetzen.

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Rutschen in der Badi Stettfurt: Wer ab kommender Woche ins Wasser will, braucht ein Armband.

Rutschen in der Badi Stettfurt: Wer ab kommender Woche ins Wasser will, braucht ein Armband.

Bild: Reto Martin (22. Juli 2019)

(kli/rsc) Sommerliche Temperaturen lockten am Monatsbeginn zum Sprung ins kühle Nass. Beim Aadorfer Freibad Heidelberg müssen sich Badefreudige aber noch bis Montag, 8. Juni, gedulden.

Die Badesaison beginnt unter erschwerten Umständen, wie Peter Ronner, Leiter der Abteilung Kultur, Freizeit und Sport der Gemeinde Aadorf, erklärt: «Die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit zwingen uns zu einschneidenden Schutzmassnahmen: So ist die maximale Besucherzahl auf dem Areal auf 1000 Personen beschränkt.» An Rekordtagen wurden rund 1500 Badegäste gezählt. Die Zählung erfolgt wie bisher über das Drehkreuz.

Im Wasser dürfen sich höchstens 120 Leute aufhalten, deshalb ist das Becken eingezäunt. Bad-Mitarbeiter zählen die Badenden. Auf dem Rasen gilt der Abstand von zwei Metern, wobei Selbstkontrolle gilt. Der Dusch- und Garderobenbereich kann nur beschränkt benutzt werden.

Das Aadorfer Bäderteam mit Jeanette Ginnow, Sabrina Herzog, Peter Ronner, Conny Meier, Andrea Baumgartner und Marlen Grob

Das Aadorfer Bäderteam mit Jeanette Ginnow, Sabrina Herzog, Peter Ronner, Conny Meier, Andrea Baumgartner und Marlen Grob

Bild: Kurt Lichtensteiger

Die Badi Stettfurt eröffnet ihre Saison etwas später: am Donnerstag, 11. Juni. Vor allem, damit die Schutzmassnahmen umgesetzt werden können, wie Betriebskommissionspräsident Markus Bürgi erklärt. «Aber auch die Wetterprognose hat uns dazu bewogen, nicht schon dieses Wochenende zu öffnen.» Die beschränkte Besucherzahl sei kein Problem, weil man in den Vorjahren ohnehin nicht mehr Badegäste an einem Tag gezählt habe.

Armbänder in Stettfurt, Echtzeit-Information in Münchwilen

Markierungen für Gehwege oder im Garderobenbereich sollen den Badegästen helfen, den Abstand einzuhalten. «Fürs Wasser gibt es ein Dosiersystem mit Silikonarmbändern», erklärt Bürgi. Die Anzahl Armbänder ist beschränkt. Wer eines erhält, darf ins Becken. «Wir hoffen, dass die Leute mitmachen, dafür ist auch Selbstverantwortung nötig», sagt Bürgi und betont, man wolle den Gästen trotz der Massnahmen einen möglichst normalen Besuch in der Badi ermöglichen.

Ebenfalls noch in den Vorbereitungen steckt das Münchwiler Parkbad an der Murg. «Wir werden Ende nächster Woche öffnen», sagt Genossenschaftspräsident Bruno Frei. Das Wasserbecken wird eingezäunt, der Einlass kontrolliert. 100 Personen können gleichzeitig baden und schwimmen. Im ganzen Parkbad werden sich vorerst rund 500 Leute aufhalten können. Laut Frei wird das Parkbad in Echtzeit im Internet informieren, ob die Personenobergrenze erreicht ist.