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Freddy Wyss will im Aadorfer Gemeinderat ein soziales Gegengewicht bilden

Freddy Wyss kandidiert für den Aadorfer Gemeinderat. Er engagiert sich im Elternforum und steht der SP nahe.
Kurt Lichtensteiger
Freddy Wyss kandidiert für den Aadorfer Gemeinderat. Die Gesamterneuerungswahlen sind am 10. Februar. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Freddy Wyss kandidiert für den Aadorfer Gemeinderat. Die Gesamterneuerungswahlen sind am 10. Februar. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Als Sympathisant der Sozialdemokratischen Partei setzt sich Freddy Wyss naturgemäss für soziale Anliegen ein: «Mein Augenmerk gilt gerechten Löhnen, der Unterstützung von Familien mit kleinen und mittleren Einkommen, dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, der Chancengleichheit von Mann und Frau, der Bildung, der Kinderbetreuung dem Erhalt von Grünflächen und gegen den überbordenden Wohnungsbau – um nur einige Schwerpunkte aufzuzählen.»

Konkreter wird der Parteilose zum Vorhaben, das einstige Hildebrand Areal aus einer Industrie- in eine Wohnzone umzuwandeln. Der Auszug des «Ranunkel», einer erfolgreichen sozialen Institution zur Wiedereingliederung auf dem besagten Areal, stösst ihm heute noch sauer auf.

«Soziales, Kultur, Freizeit und Sport liegen mir am nächsten.»

Mit 50 sei der richtige Zeitpunkt gekommen, noch mehr Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen, wo er seit 2005 wohnt. «Soziales, Kultur, Freizeit und Sport liegen mir am nächsten.» Doch interessiere er sich auch für andere Ressorts. «Den Tatbeweis, im Gemeindewesen Verantwortung zu übernehmen, unterstrich ich als Vorstandsmitglied im Elternforum Aadorf sowie als Organisator des Kinderflohmarktes und des Räbeliechtli-Umzugs», sagt der Vater dreier Töchter im schulpflichtigen Alter.

Schon vor vier Jahren sei er von der SP-Ortspartei angefragt worden, für den Gemeinderat zu kandidieren, doch seien die Kinder damals noch zu klein gewesen. Sein 80-Prozent-Arbeitspensum gestatte ihm neben der Kinderbetreuung nun den nötigen Spielraum. Seine Frau, eine Aadorferin, steht zu 60 Prozent im Arbeitsprozess.

Aufgewachsen ist Wyss in Solothurn. Nach der Handelsmittelschule schloss er die Ausbildung zum Tourismusfachmann ab. Tätigkeiten in dieser Sparte führten ihn ins Ausland, so in die USA und Guatemala. Darauf folgte ein Branchenwechsel, nämlich als Einkäufer im Detailhandel bei verschiedenen Firmen. Seit elf Jahren ist er Einkäufer bei der Firma Burckhardt Compression in Winterthur.

«Beruf und Familie haben meine Disposition, kommunikativ, anpackend und zuverlässig zu sein, noch verstärkt», sagt er. Im Hinblick auf ein öffentliches Amt zweifellos keine ungünstigen Voraussetzungen. Auch wenn mit Sabina Peter Köstli und Conny Hasler-Roost zwei Frauen zurücktreten, scheinen dadurch die Wahlchancen für den Exponenten nur leicht geschmälert zu sein.

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