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Wallenwiler Frauen halten sich seit 40 Jahren im Verein fit

Der Frauenturnverein Wallenwil feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen. Anni Hug ist seit Anbeginn mit dabei.
Christoph Heer
Die Wallenwiler Turnerinnen Anni Hug und Luzia Huber stossen auf des Jubiläum ihres Vereines an. Bild: Christoph Heer

Die Wallenwiler Turnerinnen Anni Hug und Luzia Huber stossen auf des Jubiläum ihres Vereines an. Bild: Christoph Heer

Ein Tisch, drei Frauen, ein Gedanke. «Ohne unseren Frauenturnverein Wallenwil würde es uns heute nicht so gut gehen.» Es sind Worte von Luzia Huber (67), Uschi Hungerbühler (70) und Anni Hug (74).

Während Luzia Huber 1984 und Uschi Hungerbühler 1980 dem Verein beigetreten sind, ist Anni Hug eine, die seit Beginn an aktiv mit dabei ist; sie ist Gründungsmitglied.

«40 Jahre sind eine lange Zeit. Wir sind älter geworden und der Lauf der Zeit nagt natürlich auch an einem Verein wie dem unseren.»

Der Verein hat viele Freundschaften hervorgebracht, das sei auch eminent wichtig. «Insbesondere in einem kleinen Dorf wie Wallenwil. Zu Anfangszeiten waren fast alle Wallenwiler Frauen mit dabei, das war schon eine ganz andere Zeit als heutzutage», sagt Anni Hug. Doch ihr gefällt die heutige Situation. «40 Jahre sind eine lange Zeit. Wir sind älter geworden und der Lauf der Zeit nagt natürlich auch an einem Verein wie dem unseren. Was in all den Veränderungen geblieben ist, ist der Spass an der Bewegung und der Kameradschaft», sagt sie mit glänzenden Augen.

Luzia Huber pflichtet ihr bei: «Das ist das Wichtigste. Mitglied zu sein in einem solch hervorragend geführten Verein, kann das Leben enorm lebenswerter machen. Ich weiss wovon ich spreche, so haben mich zweimalig gesundheitliche Rückschläge getroffen, doch auch in dieser schwierigen Zeit, gaben mir meine Turnkameradinnen Halt und Trost.»

Den grössten Schwierigkeiten sieht sich der FTV Wallenwil heute im Mangel an Turnleiterinnen ausgesetzt. Unzählige Jahre hat das Luzia Huber gemacht. Sowieso sei sie bis heute eine der treibenden Kräfte. Eeine, die den Verein zusammenhält und mit unzähligen internen Engagements zum Überleben des Vereins beiträgt. Anni Hug betitelt sie als stets gutgelaunte Powerfrau und als diejenige, die die Fäden perfekt in den Händen halten kann.

«Zudem hatten wir mit ihr – ehe sie vor wenigen Jahren als Leiterin zurückgetreten ist – unglaublich viele lustige Turnstunden», sagt Hug. Auch Uschi Hungerbühler erinnert daran, dass man oft mehrere Monate lang auf einen Grossanlass hin trainiert hat und dies nur, um dann für einige wenige Minuten im Scheinwerferlicht zu stehen.»

Die drei Frauen erinnern sich gerne an die drei Auftritte an Eidgenössischen Turnfesten, an unzähligen Kantonalen und noch mehr Kreiswettkämpfen.

Aerobic und Kraftübungen ersetzen Spiele

Heute nehmen es die drei etwas ruhiger. Dahingehend haben sich auch die Turnstunden verändert. «Früher haben wir viel mehr gespielt, heute stehen eher Aerobic und Kraftübungen im Vordergrund. Aber auch Aquafit, Wald-Turnstunden, Minigolf oder Ausflüge mit dem Fahrrad gehören in unsere Jahresagenda», sagt Luzia Huber.

Vier Jahrzehnte lang gibt es nun den FTV Wallenwil, und man weiss auch, bei wem man sich bedanken muss. So sagen die drei Frauen, dass man stets problemlos und kostenlos die hiesige Turnhalle zur Verfügung gestellt bekam. Das sei nicht selbstverständlich, sind sich die Turnerinnen bewusst.

Hinweis
Am 23. Oktober (20.15 bis 21.45 Uhr) findet in Wallenwil ein Tag des offenen Trainings statt. Am 30. Oktober wird es zur gleichen Turnstunde ein «Apéro danach» offeriert.

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