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Frauenfelder schwitzen für einen guten Zweck

Die rund 500 Teilnehmer am Zweistundenlauf erliefen eine rekordverdächtige Summe an Spenden für die Samariter und den Verein Maendeleo.
Andreas Taverner
Pünktlich und ohne Fehlstart: Die Teilnehmenden starten in der Schlossmühlestrasse zum Zweistundenlauf. (Bild: Andreas Taverner)

Pünktlich und ohne Fehlstart: Die Teilnehmenden starten in der Schlossmühlestrasse zum Zweistundenlauf. (Bild: Andreas Taverner)

Frauenfeld «Die Wärme ist für mich kein Problem», meinen viele Läufer am Samstagmittag vor 14 Uhr kurz vor dem Start zum Frauenfelder Zweistundenlauf. Kaum sind sie vor zahlreichem Publikum gestartet, gehen die Cevianer klar in Führung. Unterdessen wartet an einem schattigen Ort Margrit Schilling. Sie sagt:

«Ich will einige von unseren Teilnehmern des lokalen Natur- und Vogelschutzvereins Frauenfeld motivieren und anspornen.»

Währenddessen versucht eine Grossmutter ihr Enkelkind zum Weiterlaufen zu ermuntern. «Ich laufe nur so schnell, wie du magst», versucht sie ihr Grosskind für die verbleibende Strecke zu motivieren. Während der zweiten Runde stöhnen die ersten Läufer wegen der Wärme: «Ist das warm, äh, heiss.»

Laufzettel in die Box werfen und sofort geht's weiter. (Bild: Andreas Taverner)

Laufzettel in die Box werfen und sofort geht's weiter. (Bild: Andreas Taverner)

Würden es seine Knie zulassen, wäre Willi Sprenger selbst am Lauf mit dabei. Er ist voll des Lobes: «Ich finde den Anlass super.» So aber schaut er den zahlreichen Läufern zu, einige stossen Kinderwagen stossen, ziehen einen Leiterwagen oder ziehen wie die Cevianer einen römischen Streitwagen hinter sich her.

Grosse Runde führt bis zum Armbrustschiessstand

Bei der Walzmühlestrasse trennen sich die Läufer. Wer die kleine Strecke à 2,15 Kilometer macht, kehrt in Richtung Stadtzentrum zurück. Die Strecke über 3,3 Kilometer führt weiter bis zum Armbrustschiessstand. Unabhängig der Streckenlänge: Die Teilnehmer mühen sich ab im Wissen, dass es für einen guten Zweck ist.

Stadtpräsident Anders Stokholm drückt aufs Tempo. (Bild: Andreas Taverner)

Stadtpräsident Anders Stokholm drückt aufs Tempo. (Bild: Andreas Taverner)

Nach einer ersten Hochrechnung sind rund 100'000 Franken erlaufen worden. Diese werden zu zwei Dritteln dem Verein Maendeleo von Initiator Hansjörg Enz gespendet. Dieser will die Schulräume in Ikoma (Demokratische Republik Kongo) damit erweitern. «Zurzeit sind über 70 Schüler in einem Klassenraum», erklärt Enz. Der restliche Drittel geht an den Samariterverein Frauenfeld zwecks Anschaffung neuer Reanimationspuppen.

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