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Frauenfelder Wärmering: Ab mittelgrossem Ausbau lohnt es sich

Die zuständige Geschäftsprüfungskommission des Frauenfelder Gemeinderats hat nachgerechnet und den vom Stadtrat vorgeschlagenen Businessplan für die Erweiterung der Fernwärmeleitung im Gebiet Stadtkaserne/Grabenstrasse angepasst.
Mathias Frei
Die Kläranlage in der Grossen Allmend: Der Wärmering nutzt die Abwärme. (Bild: Andrea Stalder)

Die Kläranlage in der Grossen Allmend: Der Wärmering nutzt die Abwärme. (Bild: Andrea Stalder)

Gemäss stadträtlicher Botschaft zuhanden des Gemeinderats soll das Gebiet Stadtkaserne/Grabenstrasse mit Fernwärme erschlossen werden. Der Stadtrat beantragt dafür einen Baukredit über 800000 Franken. Das Geschäft steht auf der Traktandenliste der Gemeinderatssitzung vom 22.August.

Nun hat die zuständige Geschäftsprüfungskommission Bau, Werke und Anlagen einen Änderungsantrag zur Botschaft gestellt. Es geht dabei um die Korrektur des Nettobarwerts der Investition im Minimal-Szenario und im realistischen Szenario. In der minimalen Ausbauvariante liegt dieser Wert bei einem Zinssatz von einem Prozent bei 565000 Franken, bei 3,5 Prozent jedoch neu bei minus 19000 Franken statt 238000 Franken. Liegt der Nettobarwert im Minusbereich, bedeutet das, dass sich die Investition nicht lohnt. Oder wie es in der Botschaft heisst: «Der Nettobarwert zeigt den Mehrwert gegenüber der Investition über die 30 Jahre Laufzeit ab der Bruttoinvestition im ersten Jahr.»

Maximales Szenario nicht berechnet

Auch bei der realistischen Ausbauvariante gibt es beim Nettobarwert eine Anpassung. Im Falle einer einprozentigen Verzinsung beträgt dieser Wert 1,238 Millionen Franken. Bei einem Zinssatz von 3,5 Prozent sind es 466000 Franken. Der Stadtrat hatte 945000 Franken ausgewiesen. Das heisst also, dass sich die Wärmering-Erweiterung im Falle eines höheren Zinsniveaus nur lohnt, wenn das realistische Szenario umgesetzt wird.

Der minimale Ausbau umfasst das derzeit im Bau stehende Geschäftshaus Grabenstrasse 5/7, das Stadtkasernenareal sowie das Stadtcasino. In der vom Stadtrat als realistisch bewerteten Erweiterungsvariante werden zusätzlich die Adler-Passage zwischen Altstadt und Grabenstrasse sowie das Einkaufszentrum Passage an das Fernwärmenetz angeschlossen. Bei einem Maximal-Szenario, das der Stadtrat nicht berechnet hat, kämen weitere zehn Liegenschaften ans Netz, die aber grossteils in Privatbesitz sind.

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