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Frauenfelder Trinkwasser bekommt Note «sehr gut»

Die Frauenfelder Werkbetriebe liessen das Wasser Anfang Monat auf das Pflanzenschutz Chlorothalonil untersuchen.
Peter Langhart, Mitarbeiter der Werkbetriebe Frauenfeld, nimmt eine Trinkwasserprobe am öffentlichen Brunnen in der Obholzstrasse. (Bild: pd)

Peter Langhart, Mitarbeiter der Werkbetriebe Frauenfeld, nimmt eine Trinkwasserprobe am öffentlichen Brunnen in der Obholzstrasse. (Bild: pd)

(red) Die Diskussionen um Abbauprodukte des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil im Trinkwasser haben in den vergangenen Wochen in Nachbarkantonen Wellen geschlagen. Denn die Grenzwerte von 0,1 Mikrogramm pro Liter wurden in einzelnen Gemeinden überschritten. So heisst es in einer Mitteilung der Werkbetriebe Frauenfeld.

Besorgte Frauenfelder hätten bei den Werkbetrieben nach den Messwerten im Frauenfelder Trinkwasser nachgefragt. Um auf diese Anfragen mit aktuellen Daten antworten zu können, veranlassten die Werkbetriebe am 2. September eine ausserordentliche Beprobung. Dabei wurde sowohl das Wasser direkt ab der Grundwasserfassung wie auch das aufbereitete Trinkwasser untersucht.

Mit zirka 0,01 Mikrogramm pro Liter liegt der Messwert im Grundwasser, also noch vor der Aufbereitung für die Einspeisung in die Trinkwasserversorgung, um das Zehnfache unter dem Grenzwert. «Die Einwohner der Region können also unbesorgt Hahnenwasser trinken», schreiben die Werkbetriebe.

Regelmässige Wasserproben

Ausgelöst wurden diese Untersuchungen durch die neue Risikobewertung des Bundes im Sommer 2019. Darin wurde festgehalten, dass es für Abbauprodukte von Chlorothalonil Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung gibt. Voraussichtlich ab diesem Herbst dürfen Herbizide mit Chlorothalonil nicht mehr verwendet werden. Das Frauenfelder Trinkwasser entspricht in allen Belangen der Lebensmittelgesetzgebung. Die Werke untersuchen das Trinkwasser zweimal pro Monat bakteriologisch, monatlich einmal chemisch sowie halbjährlich auf 31 Pestizide sowie 14 Schwermetalle und Elemente.

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