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Frauenfelder Stadtrat definiert seine Legislaturziele - erstmals auch departementsübergreifende

Nach dem Motto «Blick übers eigene Gärtchen hinaus» hat sich der Frauenfelder Stadtrat seine Ziele für die Legislatur bis ins Jahr 2023 gesetzt. Erstmals mit departementsübergreifenden Massnahmen.
Samuel Koch
Vogelperspektive auf die Frauenfelder Altstadt, den Holdertorkreisel mit dem Rathaus (von rechts). (Bild: Olaf Kühne)

Vogelperspektive auf die Frauenfelder Altstadt, den Holdertorkreisel mit dem Rathaus (von rechts). (Bild: Olaf Kühne)

Erstmals erklärt der Stadtrat in seinen Legislaturzielen fünf departementsübergreifende Massnahmen: Systematische Entwicklung und Pflege der städtischen Liegenschaften, vorausschauende und nachhaltige Finanzpolitik, Erhaltung einer agilen und effizienten Verwaltung, Entwicklung eines Gesamtbildes für die Stadt- und Agglomerationsentwicklung sowie die Nutzung der Chancen der Digitalisierung. «Wir stellen fest, dass die Komplexität zunimmt», begründet Stadtpräsident Anders Stokholm.

Der neue Frauenfelder Stadtrat vor dem Schloss und dem Rathaus: Andreas Elliker (Departement Bau und Verkehr), Barbara Dätwyler Weber (Departement Gesundheit und Soziales), Stadtpräsident Anders Stokholm (Departement Finanzen, Stadtentwicklung, Zentrales, Elsbeth Aepli Stettler (Departement Gesellschaft und Alter) sowie Fabrizio Hugentobler (Departement Werke, Freizeitanlagen und Sport). (Bild: Andrea Stalder)

Der neue Frauenfelder Stadtrat vor dem Schloss und dem Rathaus: Andreas Elliker (Departement Bau und Verkehr), Barbara Dätwyler Weber (Departement Gesundheit und Soziales), Stadtpräsident Anders Stokholm (Departement Finanzen, Stadtentwicklung, Zentrales, Elsbeth Aepli Stettler (Departement Gesellschaft und Alter) sowie Fabrizio Hugentobler (Departement Werke, Freizeitanlagen und Sport). (Bild: Andrea Stalder)

Departement für Finanzen, Stadtentwicklung, Zentrales

Anders Stokholm. (Bild: Reto Martin)

Anders Stokholm. (Bild: Reto Martin)

Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum stehen im Fokus von Stadtpräsident Anders Stokholm (FDP) als Departementsvorsteher für Finanzen, Stadtentwicklung und Zentrales. Für die Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts müsse sich die Stadt mit einer sich grundsätzlich sicher fühlenden Bevölkerung fragen, wie sie bei Notlagen reagiere. Er sagt:

«Wir wollen bestehende Konzepte von Kanton oder Blaulichtorganisationen auf die Stadt runterbrechen.»

Als weiteres Ziel definiert er die Stärkung Frauenfelds als attraktiven Wirtschaftsstandort mit gleichmässiger Entwicklung von Wohnraum und Arbeitsplätzen. «Das benötigt Einsatz bei der Standortförderung», ergänzt Stokholm. Zudem zielt die Stadt darauf ab, für die Kulturschaffenden und -vereine vermehrt Räume zu ermöglichen.

Departement für Alter und Gesundheit

Elsbeth Aepli Stettler. (Bild: Reto Martin)

Elsbeth Aepli Stettler. (Bild: Reto Martin)

Unter der neuen Vizepräsidentin Elsbeth Aepli Stettler (CVP) soll sich ihr Departement für Alter und Gesundheit auf vier Schwerpunkte konzentrieren. «Damit keine Familien oder Kinder auf schwarzen Listen auftauchen, setzen wir uns für Krankenversicherungsschutz für alle ein», sagt Aepli Stettler.

Unverändert bleiben ihre Ziele zur Unterstützung betreuender und pflegender Angehörige sowie zur Förderung des freiwilligen Engagements. Aepli Stettler meint:

«Vielleicht lässt sich der Leistungsvertrag mit dem Dachverband für Freiwilligenarbeit ausdehnen.»

Zudem will sie mit ihrem Departement für eine zukunftsorientierte Ausrichtung des Alterszentrum Park (AZP) sorgen. «Mit einer internen Strategie müssen wir dranbleiben und das AZP für die Zukunft fit machen.»

Departement für Gesellschaft und Soziales

Barbar Dätwyler Weber. (Bild: Donato Caspari)

Barbar Dätwyler Weber. (Bild: Donato Caspari)

«Sozial und integrativ handeln»: So lautet die Überschrift der zwei Schwerpunkte der neuen Stadträtin Barbara Dätwyler Weber (SP) als Vorsteherin des Departements für Gesellschaft und Soziales. Dätwyler Weber sagt:

«Es braucht nachhaltige und gezielte Investitionen für eine Chancengleichheit vom Kindes- bis zum Pensionsalter.»

Das widerspiegle sich bei der Förderung beruflicher und sozialer Integration. Für individuelle Selbstständigkeit sowie das Verhindern von Armut und Ausgrenzung erarbeite die Stadt entsprechende Strategiepapiere. «Es braucht mehr Transparenz für Hilfesuchende, um die Angebote zugänglich zu machen», meint Dätwyler Weber. Als zweiten Schwerpunkt nennt sie eine aktive, solidarische Gemeinschaft, «die in Frauenfeld schon fast Tradition hat».

Departement für Bau und Verkehr

Andreas Elliker. (Bild: Andrea Stalder)

Andreas Elliker. (Bild: Andrea Stalder)

Drei Schwerpunkte unterstreicht Andreas Elliker (SVP) als neuer Departementsvorsteher für Bau und Verkehr unter dem Motto «Begegnungsräume schaffen und vernetzen». Die Stadt Frauenfeld müsse ihre Quartiere stärken und sie mit direkten Fuss- und Velorouten vernetzen. Elliker meint:

«Wir lassen die Rückmeldungen aus der Vernehmlassung zum Fuss- und Veloverkehrskonzept fortlaufend einfliessen.»

Als departementsübergreifendes Ziel bezeichnet er den Fokus auf eine stadtverträgliche Mobilität. Dabei nicht ausser Acht gelassen dürfe der Freiraum für Erholung sowie die Artenvielfalt. Die Stadt habe etwa mit der Murg schon viel dafür getan. «Aber wir müssen die Stadt klimamässig kühlen und mit grünen Zungen noch mehr frische Luft ins Zentrum bringen», sagt Elliker.

Departement für Werke, Freizeitanlagen und Sport

Fabrizio Hugentobler. (Bild: Reto Martin)

Fabrizio Hugentobler. (Bild: Reto Martin)

«Wir geben Menschen Raum für Freizeit», sagt der neue Stadtrat Fabrizio Hugentobler (FDP) als Vorsteher des Departements für Werke, Freizeitanlagen und Sport. Im Zentrum seiner vier Ziele steht das neue Anlagenkonzept, das aus mehreren Machbarkeitsstudien zu einem zusammengeführt wird. Somit soll das Angebot an Freizeit- und Sportanlagen nach innen und aussen Ausstrahlung erhalten.

Nicht per Giesskannenprinzip will die Stadt Sportvereine ideell und finanziell unterstützen. Bei den Werkbetrieben will der Stadtrat die Angebote und Dienstleistungen optimieren. Zudem wollen die Werke die Nachhaltigkeit in der Versorgung stärken. Hugentobler nennt etwa ein Kälte-Wärme-Netz oder Alternativen zu Erdgas, auch wenn er ergänzt: «Das geht nicht von heute auf morgen.»

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