Frauenfelder Rennverein feiert sein grosses Jubiläum mit Bundesrat Guy Parmelin

Der Rennverein Frauenfeld feiert dieses Jahr sein Hundertjähriges. Am Pfingstmontag gibt es deswegen magistralen Besuch aus Bern. Schon an diesem Wochenende rührt Vereinspräsident Christoph Müller in Paris die Werbetrommel für den hiesigen Pferdesport.

Margrith Pfister-Kübler
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Impressionen vom Grossen Pfingstrenntag 2018 in Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Impressionen vom Grossen Pfingstrenntag 2018 in Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Die Mitglieder des Rennvereins Frauenfeld zeigten sich am Donnerstagabend an der Generalversammlung (GV) im Brauhaus Sternen in Feierlaune, trotz einiger Grippe-Abmeldungen. Präsident Christoph Müller konnte neben alt Nationalrat Hansjörg Walter auch Vertreter von Reit-, Fahr- und Military-Vereinen begrüssen.

«Die 100-jährige Geschichte des Rennvereins Frauenfeld ist untrennbar mit der ‹Thurgauer Zeitung› verbunden. Die ‹Thurgauer Zeitung› ist seit hundert Jahren Partner des Rennvereins Frauenfeld», sagte Präsident Christoph Müller.

Werbung in Paris fürs Swiss-Derby

Diese enge Verknüpfung mit der Rennbahn kam an dieser GV besonders zum Ausdruck, auch die Beziehungen zu ausländischen Rennplätzen, insbesondere zu Frankreich. «Am kommenden Sonntag machen wir vom Rennverein Frauenfeld in Paris auf dem Hippodrome d’Auteuil in einem Fernsehinterview auch Werbung für das 39. Swiss Derby», sagte Präsident Müller.

Finanzchef Peter Meuli, Präsident Christoph Müller und Rennchef Michael Schmid an der GV im «Sternen». (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Finanzchef Peter Meuli, Präsident Christoph Müller und Rennchef Michael Schmid an der GV im «Sternen». (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Dort findet sonntags der «Prix de Frauenfeld» statt. French King, Derby-Gewinner in Frauenfeld, im Besitz von Scheich Al Thani, startet am Millionenrennen in Doha, Hauptstadt von Katar. Preissumme eine Million Dollar. Müller:

«Wir dürfen stolz sein, dass unser Derbysieger in Doha startet.»

Als Rennbahnpräsident reist Christoph Müller als Botschafter für den Thurgau und Frauenfeld durch die halbe Welt, und dies auf eigene Kosten. Neue Erkenntnisse punkto Publikum auf der Rennbahn zeigte Rennchef und Tierarzt Michael Schmid auf: «Ponyrennen und Ponyfahren mit den Jüngsten brachten viele neue Zuschauer, und diese blieben dann auch zu den Galopp- und Trabrennen. Nachwuchsförderung ist wichtig.»

Dickes Lob gab es für Turfclub-Präsident Heinz Belz, der dem Frühjahrsmeeting zum Höhenflug verhalf, obwohl Sponsoren immer rarer werden. Die Rechnung weist einen Verlust von 11938 Franken aus, das Vereinskapital beträgt 78000 Franken. Die Jahresgeschäfte gingen zügig über die Bühne und wurden von der Versammlung einstimmig gutgeheissen.