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Frauenfelder Politiker siegen im Penaltykrimi

Trotz spielerischer Überlegenheit der Frauenfelder Stadtverwaltung kann der FC Gemeinderat am Freitagabend auf der Kleinen Allmend die vierte Derbyniederlage in Serie abwenden.
Mathias Frei
FDP-Gemeinderat Claudio Bernold (grünweiss) am Ball. (Bild: Mathias Frei)

FDP-Gemeinderat Claudio Bernold (grünweiss) am Ball. (Bild: Mathias Frei)

Mental abgewählt, das wären die Frauenfelder Lokalpolitiker gewesen – schon vor den Gesamterneuerungswahlen von kommendem Frühling. Aber es kam nicht soweit am Freitagabend bei besten äusseren Bedingungen auf der Kleinen Allmend. Der FC Gemeinderat hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite respektive einen Goalie in der Person von Marco Lüthi (Fachkommission Verkehr und Mobilität) im Team, der im Penaltyschiessen brillieren konnte. 5:3 nach Penaltys lautete das Schlussresultat. Überraschend blieb keiner der Lokalpolitiker in der Dopingkontrolle hängen.

Die neue Teamärztin und Spielerin Julia Bünter (CVP) muss also gute Arbeit geleistet haben.

Um diesen Pokal geht es. (Bild: Mathias Frei)

Um diesen Pokal geht es. (Bild: Mathias Frei)

Nach der regulären Spielzeit von zweimal 35 Minuten stand es 1:1, so war man direkt zum Penaltyschiessen übergegangen – zum Glück für die Gemeinderäte, die zu diesem Zeitpunkt konditionell auf dem letzten Gummi liefen. In einer Verlängerung hätten die Politiker möglicherweise noch den einen oder anderen Treffer kassiert – und damit die vierte Niederlage en suite eingefangen. Hätte, hätte, Fahrradkette. Es kam zum Penaltykrimi, der nach je vier Schützen schon beendet war. Denn Lüthi konnte die Schüse von Christian Osterwalder (Werkbetriebe) und des spielstarken Anastasio Conte (Stadtgärtnerei) entschärfen. Währenddessen reüssierten Mario Weber (alt Gemeinderat CH), Michael Schwarzenberger (BBZ Arenenberg), Elio Bohner (CH) und Captain Andreas Elliker (SVP).

Die stehende Ersatzbank des FC Gemeinderat: Bünter, Müller, Stokholm und Kienast. (Bild: Mathias Frei)

Die stehende Ersatzbank des FC Gemeinderat: Bünter, Müller, Stokholm und Kienast. (Bild: Mathias Frei)

In der regulären Spielzeit hatten die Stadtangestellten zwar die Spielhoheit. Entweder blieben sie aber auf Höhe des 16ers in der massierten Politikerabwehr hängen oder legten im Abschluss viel Unvermögen an den Tag. So kam das Führungstor für die Gemeinderäte aus heiterem Himmel nach einem Bilderbuchkonter durch Schwarzenberger zustande. Bei den wenigen Malen, die es die Politik in der zweiten Hälfte noch in die gegnerische Platzhälfte schaffte, war meist FCF-Spielerin und Vizegemeinderatspräsidentin Severine Hänni (SVP) im Spiel. Politiker-Torwart Lüthi indes hatte alle Hände voll zu tun. Beim Ausgleich durch Robert Scherzinger (Stadtentwicklung) war er machtlos.

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