Frauenfelder Plattform zur Unterstützung des regionalen Gewerbes gewinnt an Flughöhe

Seit knapp einer Woche läuft die Online-Plattform «Lokal vor global» der Stadt, der IG Fit, des Frauenfelder Gewerbeverein und der Regio Frauenfeld. Stadtentwicklerin Sabina Ruff attestiert dem neuen Angebot, das wegen der aktuellen Krise früher auf die Beine gestellt wurde, einen verheissungsvollen Start.

Mathias Frei
Merken
Drucken
Teilen
Blick auf die Karte mit Angeboten auf der Internetseite der IG Fit.

Blick auf die Karte mit Angeboten auf der Internetseite der IG Fit.

(Bild: Screenshot)

«Innerhalb einer Woche haben wir das Angebot aus dem Boden gestampft», sagt Sabina Ruff. Die Bereichsleiterin für soziokulturelle und sozialraumorientierte Stadtentwicklung bei der Stadt Frauenfeld spricht von der Online-Plattform «Lokal vor global», die nun seit knapp einer Woche in Betrieb ist.

Vergangenen Freitag ging die digitale Hilfestellung zu Dienstleistungsgewerbe in Frauenfeld und der Region online. Schon am ersten Tag hätten sich 60 Betriebe eingetragen. Mittlerweile sind es über 80. Die Anbieter werden innert zwölf Stunden freigeschaltet. «Das Projekt ist ein Riesenerfolg», bilanziert Sabina Ruff.

Stadt ist an Weiterentwicklung interessiert

Sabina Ruff, Bereichsleiterin für soziokulturelle und sozialraumorientierte Stadtentwicklung bei der Stadt Frauenfeld.

Sabina Ruff, Bereichsleiterin für soziokulturelle und sozialraumorientierte Stadtentwicklung bei der Stadt Frauenfeld.

(Bild: PD)

«Lokal vor global» sei ein vorweggenommenes Vorhaben aus der Frauenfelder Innenstadtentwicklung. Ruff sagt:

«Eigentlich wollten wir erst im Sommer in die Projektentwicklung gehen.»

Das Projekt solle dem Gewerbe als Startrampe dienen, um die Zukunft des Detailhandels mit kreativen Ideen mitzugestalten. Sie spricht von einer Chance für alle Beteiligte. Die Stadt sei stark an einer Weiterentwicklung von «Lokal vor global» interessiert. Dazu gehört für Ruff auch ein Monitoring, das den Nutzen aufzeigt und so zu Verbesserungen verhilft.

Auf der Website der IG Fit (Interessengemeinschaft Frauenfelder Innenstadt) gibt es unter www.ig-fit.ch eine Karte mit allen eingetragenen Betrieben. Für die Übersichtlichkeit sind sie mittels Icon in elf Angebotskategorien unterteilt, von «Essen & Trinken» über «Handwerk, Bau & Autogewerbe» bis «Musik & Kreativität». Dazu erfährt man auch, wie man bestellen kann: telefonisch, online oder per Whatsapp.

Stärkung der Angebotsvielfalt

Bei «Lokal vor global» geht es laut Ruff darum, lokal einzukaufen und so die lokale Wertschöpfung zu sichern. Mit kurzen Wege, kurzen Fristen und persönlichem Service solle das Gewerbe punkten.

«So wollen wir die Angebotsvielfalt vor Ort stärken.»

Man habe bewusst auf die bekannte und bewährte Website der IG Fit gesetzt, sagt Ruff.

Nebst der Stadt und der IG Fit sind auch der Frauenfelder Gewerbeverein und die Regio Frauenfeld beteiligt. Das Projekt soll die Regio-Gemeinden stärken. Bereits haben sich aber auch Anbieter aus Wängi und Kradolf-Schönenberg angemeldet. Ruff sagt, man sei zu Wissenstransfers bereit, falls andere Regionen am Angebot interessiert seien.