Frauenfelder Pfader haben neue Rituale für einen reibungslosen Betrieb

Wegen der Coronabestimmungen müssen sich die Mädchen und Buben der Pfadiabteilung St. Nikolaus neue Gewohnheiten aneignen. Und auch die Eltern haben sich an Richtlinien zu halten.

Andreas Taverner
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Händewaschen und Desinfizieren gehören auch bei diesem Pfader zum neuen Alltag.

Händewaschen und Desinfizieren gehören auch bei diesem Pfader zum neuen Alltag.

Bild: Andreas Taverner (Frauenfeld, 6. Juni 2020)

«Humba, humba, sumba!» Dieser Ruf haben die 27 Pfader und Pfaderinnen der Abteilung St. Nikolaus am vergangen Samstag auf dem Platz der Schule Herten ertönen lassen. Gleichzeitig markiert er die Wiederaufnahme des Pfaderbetriebs nach der Coronakrise. Beim Antreten müssen die Pfader neu auf weisse Markierungen stehen, um die Distanz zur nächsten Person einzuhalten. Zudem müssen sich alle an das neue Ritual gewöhnen, die Hände zu desinfizieren, sauber zu waschen und abzutrocknen. Ein junger Pfader stellt fest:

«Etwas komisch ist das Gefühl schon, dass wir nun die Hände waschen müssen und den Leitern nicht mehr die Hand geben dürfen.»

Er ist jedoch glücklich, dass er heute wieder hier sein kann.

Leiter richten Bitte an alle Eltern

Die beiden Leiter, Anthony Secli alias Pumba und Jeremy Wehrli alias Naruto, achten auf den Abstand von zwei Metern. «Im Gegensatz zu früheren Übungen habe ich nun immer noch Desinfektionsmittel mit dabei», sagt Wehrli. Ausserdem wird so wenig Material wie möglich eingesetzt, erklären die beiden Leiter. Einen Wunsch an die Eltern haben sie noch: Wenn sie ihre Kinder mit dem Auto bringen, sollten die Eltern im Auto sitzen bleiben. «Nur die Kinder sollen aussteigen.»

Auch beim Antreten wird auf die Distanz geachtet.

Auch beim Antreten wird auf die Distanz geachtet.

Bild: Andreas Taverner (Frauenfeld, 6. Juni 2020)