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Frauenfelder Mehrgenerationensiedlung kommt langsam ins Rollen

Acht Architektenteams und die zwölfköpfige Begleitgruppe mit Vertretern aus der Bevölkerung arbeiten jetzt am Mehrgenerationenprojekt im Kurzdorf-Quartier weiter. Konkrete Resultate erwarten die Stadt Frauenfeld sowie die Heimstätten-Genossenschaft Winterthur im nächsten Sommer.
Samuel Koch
Die Parzelle 50440 für das Mehrgenerationenprojekt im Eigentum der Stadt Frauenfeld liegt an der Sonnenhofstrasse im Westen Frauenfelds. (Bild: Donato Caspari)

Die Parzelle 50440 für das Mehrgenerationenprojekt im Eigentum der Stadt Frauenfeld liegt an der Sonnenhofstrasse im Westen Frauenfelds. (Bild: Donato Caspari)

Studienauftrag und Begleitgruppe: Was zunächst abstrakt und langweilig klingt, kommt beim Projekt «Generation Wohnen Burgerholz» grossen Schritten gleich. Die Heimstätten-Genossenschaft Winterthur (HGW) plant auf der noch unbebauten Wiese an der Sonnenhofstrasse im Kurzdorf-Quartier zusammen mit der Stadt den Bau einer Mehrgenerationensiedlung. Für Anliegen und Bedürfnisse konnten sich die Einwohnerinnen und Einwohner in mehreren Workshops einbringen.

Acht Architekturbüros aus 30 interessierten

Martin Schmidli, Geschäftsführer Heimstätten-Genossenschaft Winterthur (HGW). (Bild: PD)

Martin Schmidli, Geschäftsführer Heimstätten-Genossenschaft Winterthur (HGW). (Bild: PD)

Nun haben HGW und Stadt aus den Resultaten einen Studienauftrag erarbeitet und aus einem Feld von 30 interessierten Architekturbüros acht für die Teilnahme an einem Wettbewerb ausgewählt. HGW-Geschäftsführer Martin Schmidli sagt zum Präqualiverfahren:

«Wir sind hocherfreut über die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.»

Und seit Januar steht auch die Zusammensetzung der Begleitgruppe fest. «Drei Vertreter aus der Frauenfelder Bevölkerung haben den Sprung ins zwölfköpfige Gremium geschafft und dienen als Sprachrohr der Einwohner», meint Schmidli. Die restlichen Plätze besetzen neun Fachexperten.

Schon länger definiert sind die Rahmenbedingungen fürs Projekt, welche die Stadt als Eigentümerin des knapp 8500 Quadratmeter grossen Grundstücks im Kurzdorf festgelegt hat. «Wir wollten der HGW und den Architekten klare Leitplanken für die Umsetzung geben», meint Stadtbaumeister Christof Helbling, der als Fachexperte ebenso in der Begleitgruppe Einsitz nimmt.

Christof Helbling, Stadtbaumeister. (Bild: Andrea Stalder)

Christof Helbling, Stadtbaumeister. (Bild: Andrea Stalder)

Zunächst sei es darum gegangen, städtebauliche Bedürfnisse abzudecken. Danach seien die Diskussionen immer detaillierter ausgefallen, stets unter der Berücksichtigung des städtischen Reglements über die Förderung von preisgünstigem Wohnraum. Helbling meint:

«Von Anfang an war der Wunsch gross, dass es eine vielfältige Durchmischung gibt.»

So soll die Generationensiedlung etwa 4,5-Zimmer-Wohnungen für grössere und kleinere Budgets ermöglichen.

Siegerprojekt bis nächsten Sommer vorstellen

Der seit längerem definierte Zeitplan mit möglichem Baustart im Jahr 2022 sieht zumindest Christof Helbling als realistisch an. Davor sollen die von den Architekturbüros ausgearbeiteten Projekte nächstes Frühjahr eingereicht und präsentiert werden. «Damit kann das Begleitgremium sicherstellen, dass die Projektidee tatsächlich umgesetzt wird», meint Schmidli. Im Sommer dann wollen HGW und Stadt das Siegerprojekt vorstellen.

Mehr Informationen: www.generation-wohnen.ch

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