Frauenfelder Kanzlei feiert ihr 90-jähriges Bestehen

1930 hat Jakob Müller die Kanzlei Bürgi Hotz Zellweger Rechtsanwälte in Frauenfeld gegründet. Die anwaltliche Tätigkeit war seither einem massiven Wandel unterworfen.

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Die Belegschaft von Bürgi Hotz Zellweger Rechtsanwälte.

Die Belegschaft von Bürgi Hotz Zellweger Rechtsanwälte.

Bild: PD

(red) Die Kanzlei Bürgi Hotz Zellweger Rechtsanwälte (BHZ) darf in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum feiern. So heisst es in einer Medienmitteilung. Es war im Jahr 1930, als Jakob Müller, späterer Regierungs- und Ständerat, den Grundstein der Kanzlei legte, welche sich seit 1946 in der prägnanten Jugendstil-Villa am Murgplatz in Frauenfeld befindet.

1979 trat Hermann Bürgi in die Kanzlei ein, der 1986 in den Thurgauer Regierungsrat gewählt wurde. Auf ihn folgte Kaspar Schläpfer, seine Wahl in den Regierungsrat erfolgte im Jahr 2002. In den Jahren 1994 und 1996 wurden Matthias Hotz, mittlerweile Frauenfelder alt Gemeinderat, und Carlo Parolari als Partner aufgenommen. Nach zehnjähriger Regierungstätigkeit kehrte Hermann Bürgi in die Anwaltskanzlei zurück.

Auch Frauenfelds alt Stadtpräsident Carlo Parolari kehrte

Im Sommer 2003 wurde Markus Bürgi, heutiger Stettfurter Gemeindepräsident, als Mitarbeiter und – nach Parolaris Wahl zum Stadtammann von Frauenfeld – 2005 als Partner aufgenommen. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Stadtpräsident kehrte Parolari im Sommer 2015 als Partner zurück.

In der Mitteilung heisst es: «Auch wenn die anwaltliche Tätigkeit seit der Kanzleigründung einem massiven Wandel unterworfen war, ist auch heute noch das juristische Handwerk – basierend auf einer umfassenden juristischen Ausbildung sowie einer stetigen Weiterbildung – von zentraler Bedeutung.»