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Frauenfelder Kantischüler machen Schoggi für besseres Klima

Mit einem Mü zu einem besseren Klima und einer besseren Welt: So heisst der Leitspruch des umweltfreundlichen Miniunternehmens, welches von 14 Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Frauenfeld gegründet wurde.
Laura Sachers
Sara Meister, Schülerin und Co-Leiterin von «mü». (Bild: PD)

Sara Meister, Schülerin und Co-Leiterin von «mü». (Bild: PD)

«Wir haben eine Schokolade hergestellt, welche zu 100 Prozent CO2-kompensierbar ist, weil nach zehn verkauften Tafeln ein Baum gepflanzt wird», sagt Schülerin und Co-Leiterin Sara Meister. Auch die Verpackung soll recycelbar sein, meint Manuel Krenböck, ebenfalls Schüler und Co-Leiter. Krenböck sagt:

«Unsere Schokolade trägt den Namen ‹Mü›, da wir mit vielen kleinen Taten, eben mit einem Mü, Grosses bewirken»

Manuel Krenböck, Schüler und Gründer von «mü». (Bild: PD)

Manuel Krenböck, Schüler und Gründer von «mü». (Bild: PD)

Zusammen mit der Confiserie Hirschy aus Wil produzierten die Jungunternehmer Schokoladentafeln, welche aus regionalen und saisonalen Produkten bestehen.

Wettbewerb mit anderen Miniunternehmen

Gemeinsam mit der Nonprofit-Organisation Yes (Young Enterprise Switzerland) haben die Kantischüler die Möglichkeit erhalten, die graue Theorie zur Seite zu legen und selbst ans Werk zu gehen. Ein Jahr lang wird die Gruppe, welche zum grössten Teil aus Schülern der dritten Klasse des Schwerpunktfachs Wirtschaft und Recht besteht, von der Organisation und ihrer Lehrperson unterstützt. Kommendes Jahr im Sommer wertet die Organisation den Erfolg im Vergleich zu 200 anderen Miniunternehmen aus. Daraufhin haben die Jugendlichen die Chance, bei Wettbewerben für Start-up-Unternehmen mitzumachen.

Eröffnungsfeier und klare Verkaufsstrategie

Diesen Mittwoch laden die Kantischüler um 20 Uhr in die kleine Aula der Kantonsschule Frauenfeld ein, um ihr Miniunternehmen vorzustellen. An Weihnachtsmärkten und Verkaufsständen möchten die Jungunternehmer ihre Süssigkeit zielgruppenorientiert anbieten, später auch online und in kleineren Dorfläden. Meier und Krenböck sagen: «Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und hoffen auf grosses Interesse.»

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